27 Prozent Umsatzminus im Geschäftsjahr 2009 Pilz: Positive Entwicklung im ersten Quartal 2010

Mit einem Umsatzminus von 27 Prozent hat die Unternehmensgruppe Pilz das Geschäftsjahr 2009 abgeschlossen. Für 2010 erwartet der in Ostfildern bei Stuttgart ansässige Hersteller sicherer Automatisierungstechnik jedoch eine positive Entwicklung: Die Vergleichszahlen des ersten Quartals liegen deutlich über denen des Vorjahres.

Der Umsatzrückgang ist laut dem Unternehmen eine Folge der weltweiten Wirtschaftskrise, die vor allem auch den Maschinen- und Anlagenbau, eine Hauptzielbranche des Unternehmens, betroffen habe. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen anno 2009 einen Konzernumsatz von 119 Mio. Euro. Positiv entwickelte sich der Umsatz des Geschäftsbereichs Dienstleistungen, der Beratung, Engineering-Leistungen und Schulungen rund um das Thema Maschinensicherheit anbietet.

Auch die weltweiten Vertriebsaktivitäten wurden weiter ausgebaut: der Exportanteil stieg im Laufe des Jahrs 2009 von 62 auf 63,9 Prozent des Gesamtumsatzes. Trotz der Wirtschaftskrise investierte Pilz massiv in Forschung und Entwicklung: Immerhin 24 Prozent des Umsatzes flossen in diesen Bereich.

Weltweit sank die Zahl der Mitarbeiter im Konzern um 3,7 Prozent auf momentan 1319. Am Standort Ostfildern waren zum 31.12.2009 720 Mitarbeiter beschäftigt. Der Rückgang ist dem Unternehmen zufolge überwiegend auf auslaufende Zeitarbeitsverträge, altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern sowie Mitarbeiterfluktuation zurückzuführen. Betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der Wirtschaftskrise habe man vermieden.