3. Symposium Elektrische Antriebe Mit Energieeffizienz die Kosten drücken

Auf Elektromotoren entfällt ein hoher Prozentsatz des industriellen Stromverbrauchs. Nutzer können also viel Geld sparen, wenn sie den Energieverbrauch der Motoren senken. Wie das funktioniert, erfahren Sie auf unserem 3. Symposium Elektrische Antriebe in Stuttgart.

Dass viele beim Gedanken an energieeffizientere Antriebe zunächst nur an die höheren Anschaffungskosten denken, liegt daran, dass viele den Anteil der Energiekosten an den gesamten Lebensdauerkosten von Elektromotoren deutlich unterschätzen. Untersuchungen vom ZVEI haben nämlich gezeigt, dass mindestens 95 Prozent der Gesamtkosten von Elektromotoren (1,5 bis 110 kW), die 3000 Stunden pro Jahr laufen, auf die Energiekosten entfallen.

Hier lässt sich also viel Geld sparen. Ein Weg, einen Großteil dieses Einsparpotenzial zu heben, besteht in der Drehzahlregelung der Motoren. Leistungsumrichter passen die elektrische Energie für den Motor kontinuierlich an die anliegende Last an.

Wie solche drehzahlgeregelten Antriebe realisiert werden können, ist ein Schwerpunktthema des Symposiums. So zeigen die Hersteller von Leistungshalbleitern, welche Effizienzsteigerungen mit 3-Level-Topologien möglich sind. Außerdem wird aufgezeigt, welche Vorteile SiC gegenüber Si aufweist. Auch die Einflüsse der Aufbau- und Verbindungstechnik auf die Parameter der Leistungshalbleiter werden diskutiert. Es wird genau gezeigt, warum Totzeit und Mindesteinschaltdauer wichtig sind, welche Wirkungen sie auf das System haben und wie Fehler vermieden werden können.

Unterschiedliche Motorausführungen und Einsatzbereiche machen unterschiedliche Regelalgorithmen erforderlich. Zu den anspruchsvolleren Regelalgorithmen zählt die Feldorientierte Regelung (FOC), mit der erreicht wird, dass die Stator- und Rotorfelder immer rechtwinklig zueinander bleiben und dadurch zu jeder Zeit ein Spitzendrehmoment erzeugt werden kann. Dementsprechend zeigen Experten, wie sich eine FOC-Regelung mit Slide Mode Observer mithilfe von Matlab/Simulink einfach realisieren lässt. Darüber hinaus führen Experten aus, dass die Nutzung von FPGAs deutlich einfacher ist, als die meisten Anwender glauben. Auch wird auf die Unterschiede zwischen einer Regelung mit einem FPGA und einem DSP/MCU eingegangen und gezeigt, welche Tools für die Entwicklung mit FPGAs zur Verfügung stehen.

Neben den Vorträgen besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit den Referenten in eine direkte Diskussion einzusteigen. Daneben präsentieren auf der begleitenden Fachausstellung Hersteller ihre neuesten Produkte, interessante Anwendungen und technische Detaillösungen.

Wollen Sie ihre Energiekosten senken? Dann kommen Sie zu unserem 3. Symposium Elektrische Antriebe nach Stuttgart. Weitere Informationen zum Elektrische Antriebe Symposium am 8. Oktober 2015 im Mövenpick Airport Hotel Stuttgart finden Sie unter: www.elektrische-antriebe-symposium.de