Software erleichtert Internet-Fernwartung von »Simatic-S7«-SPSen Mehrere SPSen über eine IP-Adresse ansprechen

Mit der Software »Accon-TeleService IE« von Deltalogic Automatisierungstechnik lassen sich »Simatic-S7«-SPSen in Maschinen und Anlagen leichter und effektiver als bisher über das Internet fernwarten.

»Accon-TeleService IE« greift direkt über das Internet auf die Siemens-SPSen zu, ohne dafür Änderungen am S7-Projekt erforderlich zu machen. »Das ist neu; es erleichtert gegenüber bisherigen Lösungen, die stets einen Eingriff in die Projektierungsdaten erfordert haben, die Handhabung und verhindert Bedienungsfehler«, erläutert Deltalogic-Geschäftsführer Rainer Hönle. »Außerdem bleiben damit bestehende Garantieansprüche erhalten.«

Hönle zufolge lassen sich jetzt erstmals im S7-Umfeld mehrere Teilnehmer, etwa Steuerungen und Panels, über eine einzige öffentliche IP-Adresse ansprechen. Möglich macht dies ein transparenter Austausch der Port-Nummern zusätzlich zum Austausch der IP-Adressen, wahlweise von einzelnen Stationen oder kompletten Netzsegmenten. Die nötigen Adressierungsdaten werden in »Accon-TeleService IE« eingetragen, und die Projektierungsdaten bleiben unangetastet. Der Einsatz von PAT-Routern (Port and Address Translation) einschließlich Port-Forwarding wird in vollem Umfang unterstützt.

Anwender können weiterhin die Zieladresse direkt oder über einen DNS-Namen (Domain Name System) ansprechen. Hierbei ist es egal, ob die IP-Adresse bzw. der Name fest vergeben wurde oder ob eine dynamische Auflösung, etwa über DynDNS, erfolgt. »Eine dynamische Adressenzuweisung erhöht aber generell die Sicherheit des Systems, weil die IP-Adresse bei jeder Einwahl neu vergeben wird und somit für potenzielle Angreifer nicht permanent erreichbar ist«, verdeutlicht Hönle.