»M2M Adoption Barometer 2014« von Vodafone M2M-Kommunikationstechnik verbreitet sich rasant

Marc Sauter, Vodafone: »Im M2M-Markt stehen wir am Anfang einer ganz großen Welle.«
Marc Sauter, Vodafone: »Im M2M-Markt stehen wir am Anfang einer ganz großen Welle.«

Der Einsatz von M2M-Kommunikationstechnik (Machine to Machine) in Unternehmen hat während der vergangenen zwölf Monate rasant zugenommen. Dies zeigen die Ergebnisse der im Mai/Juni durchgeführten Vodafone-Befragung »M2M Adoption Barometer 2014« verglichen mit den Ergebnissen ein Jahr zuvor.

»Der Markt für M2M-Kommunikationstechnik gewinnt derzeit massiv an Momentum und wächst sehr stark«, erläutert Marc Sauter, Head of M2M Central Europe bei Vodafone. Mehr noch: »Im M2M-Markt stehen wir am Anfang einer ganz großen Welle.« Aktuell nutzen 22 Prozent der befragten 603 Unternehmen aus 14 Ländern und sieben Branchen M2M-Kommunikationstechnik. Dies entspricht einer Zunahme um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem nur 12 Prozent der Befragten die Technik implementiert hatten.

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Der »M2M Adoption Barometer 2014« von Vodafone

Die M2M-Kommunikation ist in aller Munde - aber wie weit hat sie sich bisher tatsächlich in den Unternehmen verbreitet? Das »M2M Adoption Barometer 2014« von Vodafone gibt Auskunft.

Besonders schnell wächst die Verbreitung von M2M-Kommunikationstechnik in der - so die Studie - Region AMEAP (Afrika, Naher Osten, Asien, Pazifik): Hatten vor einem Jahr erst 12 Prozent der dort ansässigen befragten Unternehmen entsprechende Systeme im Einsatz, so sind es jetzt schon 27 Prozent. »Interessanterweise verzeichnen wir in Afrika, vor allem in der Republik Südafrika, ein starkes Wachstum«, stellt Sauter fest. Europa liegt mit 21 Prozent auf Platz zwei (Vorjahr: 11 Prozent), wobei Deutschland mit 28 Prozent an der Spitze steht (Vorjahr: 14 Prozent). Laut den Verfassern des Umfrage-Reports ist das hohe Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum vor allem auf die massive Unterstützung der öffentlichen Hand in puncto Smart Cities und Smart Metering zurückzuführen. Weniger eilig haben es derzeit Unternehmen in Nord- und Südamerika mit der Einführung von M2M-Kommunikationstechnik: 17 Prozent der dortigen befragten Unternehmen haben sie momentan im Einsatz (Vorjahr: 13 Prozent).

Der M2M-Trend wird sich in den kommenden Jahren den Umfrageergebnissen zufolge fortsetzen und eher noch verstärken: 2016 wollen in Europa 53 Prozent der jetzt befragten Unternehmen M2M-Kommunikationstechnik nutzen, in AMEAP sowie Nord- und Südamerika jeweils 56 Prozent. Hierzulande möchten 2016 sogar 60 Prozent der Befragten die Technik anwenden. Als Beweggründe dafür gaben die deutschen Firmen erstens Kostensenkung, zweitens höhere Produktivität und drittens den Willen zur Innovation an.

Mit 29 Prozent der befragten Consumer-Elektronik-Unternehmen ist die Branche laut der Studie Vorreiter beim Einsatz von M2M-Kommunikationstechnik, gefolgt von den Branchen »Energy and Utilities« und Automotive mit jeweils 28 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen die produzierende Industrie mit 20 Prozent, Healthcare / Life Sciences mit 19 Prozent, Transport und Logistik mit 17 Prozent und Retail mit ebenfalls 17 Prozent. Als Grund für die starke Verbreitung in der Consumer-Elektronik-Branche nennen die Autoren des Umfrage-Reports, dass immer mehr Geräte für Endverbraucher, etwa Smart-TVs und Spielkonsolen, über M2M-Lösungen mit dem Internet verbunden werden. Diese Entwicklung wird der Studie zufolge das Wachstum in den kommenden Jahren noch verstärken. Bis 2016 werden demnach 74 Prozent der Consumer-Elektronik-Hersteller M2M-Kommunikationstechnik einsetzen. Der Trend geht dabei hin zu vernetzten Haushaltsgeräten wie etwa Heizungsthermostaten oder Küchengeräten.