Software-Konzept »Remote FDT Server« M&M Software: FDT wird plattformunabhängig

Mit dem Software-Konzept »Remote FDT Server« lassen sich laut Hersteller M&M Software Grenzen der FDT-Technik überwinden: Es eröffnet dem Anwender die Chance, von anderen Betriebssystemen als Windows her auf FDT-Anwendungen zuzugreifen.

»Neben vielen Vorteilen bringt FDT (Field Device Tool) auch zwei Einschränkungen mit sich: Es ist an Windows gebunden und verlangt die lokale Installation der DTMs«, hieß es bei M&M Software.

Das Unternehmen hat daher mittels Techniken zur Desktop-Virtualisierung ein Konzept entwickelt, mit dem sich diese Einschränkungen geschickt umgehen lassen: Die DTMs (Device Type Managers) sowie ein angepasster »fdtCONTAINER« werden ausschließlich auf einem zentralen »Remote FDT Server« installiert - anstatt, wie bisher nötig, auf jeder Bedienstation. Im Bedarfsfall erhält eine Bedienstation Zugriff auf spezifische DTM-Benutzeroberflächen via Remote-Desktop-Technik. Mittels einer Komponente zur Integration in beliebige Systeme ermöglicht der »Remote FDT Server« beispielsweise die Fehlerdiagnose und -behebung aus dem SCADA-System heraus - unabhängig von Plattform und Architektur der Anwendung.

Der neue Lösungsansatz reduziert M&M Software zufolge »den Installations- und Wartungsaufwand für DTMs drastisch«. Außerdem lasse sich FDT jetzt auch fernab der Windows-Welt nutzen, etwa unter Linux oder via Webbrowser.

Auf der SPS/IPC/Drives stellt M&M Software das Konzept in Halle 7A, Stand 311, vor.