Basler Jahresbilanz 2012 Leichtes Umsatzwachstum gegenüber 2011

Das Firmengebäude von Basler in Ahrensburg bei Hamburg
Das Firmengebäude von Basler in Ahrensburg bei Hamburg

Um rund 1 Prozent - genauer gesagt: von 55,1 auf 55,9 Mio. Euro - steigerte der börsennotierte Industriekamera-Hersteller Basler AG seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig schloss das Unternehmen seine Fokussierung auf das Kamerageschäft ab.

Die Bruttoergebnismarge von Basler erhöhte sich auf 48,1 Prozent nach 44,3 Prozent im Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis (EBT) betrug 5,6 Mio. Euro und war damit ebenso hoch wie 2011. Die Rendite vor Steuern belief sich auf 10,0 Prozent (Vorjahr: 10,2 Prozent). Mit diesen Resultaten hat das Unternehmen seine veröffentlichte Prognose am oberen Rand erreicht.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag bei 12,6 Mio. Euro (Vorjahr: 13,7 Mio. Euro, -8 Prozent). Der Free-Cashflow als Summe des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit und des Cashflows aus Investitionen erreichte 6,3 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro, -9 Prozent).

Insgesamt erzielte Basler im Geschäftsjahr 2012 nach eigenen Angaben eines der besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte. Die vor vier Jahren beschlossene Fokussierung auf das Kamerageschäft war mit Ende der Berichtsperiode am 31. Dezember 2012 abgeschlossen, so dass Basler als reiner Kamerahersteller in sein 25. Geschäftsjahr startet. Vor diesem Hintergrund wird das Unternehmen der diesjährigen Hauptversammlung wie in den beiden Vorjahren eine Dividendenzahlung von 30 Cent pro Aktie vorschlagen.

Sehr positiv entwickelte sich 2012 der Auftragseingang: Er wuchs um 14 Prozent von 53,1 Mio. Euro im Jahr zuvor auf 60,6 Mio. Euro. Auch angesichts dessen rechnet Basler für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf 60 bis 63 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite plant das Unternehmen abhängig von der Umsatzentwicklung mit einer Vorsteuerrendite zwischen 8 und 10 Prozent.