Schneider-Kreuznach Leichter Umsatzrückgang im Jahr 2012

Der Objektivhersteller Schneider-Kreuznach hat 2012 einen Gesamtumsatz in Höhe von 78 Mio. Euro erzielt, rund 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausrichten will sich das Unternehmen künftig verstärkt auf Entertainment im Foto- und Filmbereich sowie auf das Industriegeschäft.

»Wir haben uns auf veränderte Marktbedingungen eingestellt und sind optimistisch für die Zukunft«, erläutert Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe. »2012 war für uns insgesamt eine Übergangsphase. Im Jubiläumsjahr 2013 werden wir wieder zulegen.« Für den Umsatzrückgang 2012 machte Staub vor allem das rückläufige Handelswarengeschäft und die Investitionszurückhaltung bei Automotive verantwortlich. Den positiven Ausblick für das laufende Jahr begründete er hauptsächlich mit dem wieder anziehenden Industriegeschäft in Asien.

Die zunehmende Ausrichtung des Unternehmens auf Entertainment geht mit einem Rückzug aus dem nicht mehr profitablen und stark rückläufigen Geschäft mit einfacheren Kompaktkameras einher. Die Nachfrage aus der Industrie wächst laut Staub wieder, vor allem in Asien. Schneider-Kreuznach ist im Industriegeschäft mit Spezialobjektiven und Filtern für Inspektion (OLED, Leiterplatten, 3D), Medizintechnik und Sicherheitssysteme vertreten.