Bidirektionale Sensor/Aktor-Schnittstelle IO-Link-Konsortium ändert Organisationsstruktur

Das zur Profibus-Nutzerorganisation gehörige IO-Link-Konsortium als Zusammenschluss der Hersteller von IO-Link-Produkten hat seine Organisationsstruktur geändert und eine neue Vermarktungs-Infrastruktur geschaffen.

Anfang des Jahres 2010 wurde IO-Link als Technisches Komitee (TC6, Technical Committee) in der PNO verankert und ist demgemäß auch im Beirat der PNO vertreten. Working Groups (WGs) für die Themen Technologie, Marketing, Netzwerkintegration und Profile bilden die Infrastruktur für die technische Weiterentwicklung und eine effiziente Verbreitung der IO-Link-Technik. Um beides trotz der wachsenden Anzahl der Mitgliedsunternehmen gewährleisten zu können, wurde zudem ein Steering Commitee (SC) gebildet. In ihm sind Vertreter aller Aspekte der IO-Link-Technik (Master-Hersteller, Device-Hersteller, Systemanbieter, Dienstleister und Chip-Hersteller) vertreten.

Eine weitere wichtige Änderung zum 1. Januar 2010 ist die Aufhebung des einmaligen Entgelts von 10.000 Euro für den Beitritt zum IO-Link-Konsortium. Erhoben wurde das »Eintrittsgeld« bisher für die Erarbeitung der Spezifikation und die Vermarktung. Jetzt ermöglichen schon die Mitgliedschaft in der PNO oder einer anderen RPA (Regional Profibus & Profinet Association) und die Anerkennung des IO-Link-Regelwerks den Zugriff auf die Spezifikationen, die Mitarbeit in den WGs und die Nutzung der Marke »IO-Link«.

IO-Link ist eine bidirektionale, feldbus-unabhängige Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Sensor/Aktor und I/O-System. Momentan wird die Schnittstelle als IEC-Standard genormt.