Erste selbst entwickelte Sicherheitskamera vorgestellt IDS erzielt Rekord-Halbjahresumsatz

Torsten Wiesinger, IDS: »Unsere Niederlassungen in Frankreich und Japan sind sehr erfolgreich gestartet.«
Torsten Wiesinger, IDS: »Unsere Niederlassungen in Frankreich und Japan sind sehr erfolgreich gestartet.«

Einen Umsatz von knapp 13 Mio. Euro, 36 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010, erwirtschaftete der Industriekamera-Hersteller IDS Imaging Development Systems im ersten Halbjahr 2011.

Laut IDS ist dies das beste Ergebnis in der 14-jährigen Firmengeschichte. Von Januar bis Juni 2011 verkaufte das Unternehmen rund 30.000 Kameras, 10.000 mehr als im ersten Halbjahr 2010. Während der Absatz von USB-Kameras um etwa 42 Prozent stieg, verdoppelte sich der Verkauf von Kameras mit GigE-Schnittstelle nahezu.

Neben dem Firmenstammsitz im württembergischen Obersulm ist IDS nunmehr auch mit Niederlassungen in Japan, USA und Frankreich vertreten. »Unsere Niederlassungen in Frankreich und Japan sind sehr erfolgreich gestartet«, erläutert Torsten Wiesinger, Geschäftsführer im Bereich Marketing und Vertrieb. Im Zuge der Wachstumsphase hat das Unternehmen auch mit dem Ausbau des Geschäftsbereichs Sicherheitstechnik begonnen. Nach 50.000 verkauften Systemen auf Basis von »iGuard«, einer Software-Lösung für Sicherheitssysteme, bietet IDS jetzt erstmals eine selbst entwickelte Sicherheitskamera an. Dies ermöglicht Komplettlösungen aus einer Hand.

Als Herausforderung für weiteres Wachstum betrachtet Inhaber und Firmengründer Jürgen Hartmann die Akquisition von Fachpersonal: »Wir haben daher unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen intensiviert und wollen in den nächsten Jahren verstärkt durch Angebote für Abschlussarbeiten und Werkstudententätigkeiten schon früh qualifizierte Studenten an das Unternehmen binden«, führt er aus. Im Oktober 2011 will IDS den 100-sten Mitarbeiter begrüßen und hat somit innerhalb eines Jahres seinen Mitarbeiterstamm um fast 25 Prozent erweitert.