Westermo-Lösung ermöglicht Lückenschluss »Horseshoe«-Topologie für Ring-Netzwerke

Westermos »Horseshoe«-Topologie ermöglicht eine Rückleitung (grüne Linie) zum FRNT-Master-Ring.
Westermos »Horseshoe«-Topologie ermöglicht eine Rückleitung (grüne Linie) zum FRNT-Master-Ring.

Westermo hat sein Layer-2-Ring-Protokoll FRNT um die »Horseshoe«-Topologie ergänzt, um Stichleitungen in ausgedehnten Netzwerken über den übergelagerten FRNT-Master-Ring schließen zu können.

Geschäftskritische Infrastruktur- und industrielle Netzwerke müssen während des Betriebs zu 100 Prozent funktionieren und rund um die Uhr verfügbar sein. Westermos FRNT-Protokoll ermöglicht eine hohe Ausfallsicherheit und erreicht eine Rekonfigurationszeit von weniger als 20 ms in großen Netzwerken auch bei sehr hoher Auslastung.

In vielen Industriebranchen, der Wasserversorgung, dem Energiesektor und dem Bahnverkehr ist es nicht immer möglich, die FRNT-Ringe innerhalb eines Netzwerks zu schließen und einen divergenten Weg zurück zum Anfang des Netzwerks zu finden. Hierbei handelt es sich um Netzwerke etwa in der Wasserver- und Abwasserentsorgung, an Bahnstrecken und in Bergwerken, die teilweise noch mit alten Kupferkabeln ausgestattet sind, sich über große geografische Gebiete erstrecken und physisch keinen Weg zurück an den Anfang jeder Stichleitung haben, um einen vollständigen Ring zu erzeugen. Solche Systeme müssen dennoch in der Lage sein, wichtige Informationen zuverlässig an die Leitstände zu übermitteln.

Hierzu hat Westermo die FRNT-Ring-Funktion erweitert, um die Stichleitungen über den übergelagerten FRNT-Master-Ring schließen zu können. Diese sogenannte »Horseshoe«-Topologie bietet sich an, wenn der Bau einer Rückleitung nicht möglich oder sehr aufwändig ist. Sie hilft Anwendern somit, Verkabelungsaufwand und Kosten zu sparen, ohne bei der Redundanz Kompromisse machen zu müssen.