Festo Hochintegriertes Modell simuliert Libellenflug

Die künstliche Libelle »BionicOpter« schwebt durch eine der Hallen des Entwicklungszentrums von Festo am Hauptsitz in Esslingen.
Die künstliche Libelle »BionicOpter« schwebt durch eine der Hallen des Entwicklungszentrums von Festo am Hauptsitz in Esslingen.

Nach dem von der Silbermöwe inspirierten Vogelmodell »SmartBird« vor zwei Jahren hat Festo jetzt ein noch komplexeres, aus der Tierwelt entlehntes Flugmodell entwickelt: die künstliche Libelle »BionicOpter«.

Als ultraleichtes Flugobjekt ist der vierflügelige »BionicOpter« von der Libelle und ihrem Flugverhalten inspiriert. Bei einer Flügelspannweite von 63 cm und einer Körperlänge von 44 cm wiegt die künstliche Libelle lediglich 175 Gramm. Genau wie das natürliche Vorbild kann der »BionicOpter« in alle Raumrichtungen fliegen und dabei komplizierte Flugmanöver ausführen. Weil das Flugobjekt alle Flügel unabhängig voneinander zu bewegen vermag, kann es abrupt abbremsen und wenden, rasant beschleunigen und sogar rückwärts fliegen.

»Möglich ist das einzigartige Flugverhalten durch Leichtbau und Funktionsintegration: Bauteile wie Sensorik, Aktorik und Mechanik sowie Steuerungs- und Regelungstechnik sind auf engstem Raum verbaut und exakt aufeinander abgestimmt«, erläutert Dr. Heinrich Frontzek, Leiter Corporate Communication und Future Concepts bei Festo. »Damit beherrscht ein Modell erstmals alle Flugzustände von Hubschraubern, Flugzeugen und sogar Segelfliegern. Dennoch lässt sich das hochintegrierte System einfach und intuitiv per Smartphone steuern.«

Hannover Messe: Halle 15, Stand D07