CANopen-Netze in übergeordnete Netze integrieren HMS: CANopen-Master-Gateways

Mit den CANopen-Master-Gateways der Serie »Anybus X-gateway Slimline« von HMS lassen sich CANopen-Netze in übergeordnete Netze integrieren.
Mit den CANopen-Master-Gateways der Serie »Anybus X-gateway Slimline« von HMS lassen sich CANopen-Netze in übergeordnete Netze integrieren.

Die CANopen-Master-Gateways der Serie »Anybus X-gateway Slimline« von HMS Industrial Networks verbinden CANopen-Netze mit übergeordneten Feldbus- und Industrial-Ethernet-Netzen.

Erhältlich sind die Gateways in zehn verschiedenen Varianten, die CANopen-Netze mit den Feldbus- und Industrial-Ethernet-Netzen Profibus, DeviceNet, Modbus RTU, ControlNet, Interbus, Profinet (mit und ohne integrierten Switch), EtherNet/IP, EtherCAT und Modbus TCP koppeln. Bei den Geräten handelt es sich um die ersten Vertreter der Serie »Anybus X-gateway Slimline«, einer Weiterentwicklung der Baureihe »Anybus X-gateway Classic«. Charakteristisch für ihr Produktdesign ist das schlanke Gehäuse.

Mit den Gateways lassen sich CANopen-gestützte Feldgeräte mit Slave-Funktion in Feldbus- und Industrial-Ethernet-Netze integrieren. Nutzbar sind sie in vielen Branchen, etwa Maschinenbau, Medizintechnik, Transport und Verkehr sowie Energiewirtschaft inklusive erneuerbarer Energien.

Die Gateways eignen sich für die Hutschienenmontage und benötigen eine 24-V-Spannungsversorgung. Als Herzstück der Geräte dienen die Anybus-Kommunikationsmodule.

Auf der CANopen-Seite übernehmen die Gateways immer die Rolle des Masters (Managers). Im übergeordneten Netzwerk sind sie ein Slave (Server). Die Protokollimplementierung beruht auf dem NP30-Mikroprozessor von HMS. Die Geräte sind von der Nutzerorganisation CAN in Automation (CiA) zertifiziert und erfüllen den CANopen-Standard DS 301 V4.0.2.

Die Gateways sind mit jedem Standardkonfigurator für CANopen konfigurierbar. Die Slave-Schnittstelle für das übergeordnete Feldbus- oder Industrial-Ethernet-Netz wird mit einer Gerätebeschreibungsdatei (GSD/EDS) und dem Projektierungstool der SPS konfiguriert. Eine Programmierung ist nicht erforderlich. Jedes Exemplar tauscht die E/A-Daten zwischen den beiden Netzen völlig transparent aus. E/A-Daten des übergeordneten industriellen Netzes werden den CANopen-PDOs zugeordnet und umgekehrt.

Auf der Messe SPS/IPC/Drives können sich interessierte Besucher in Halle 6, Stand 222, über die neue Gateway-Familie informieren.