Pyramid Computer High-End-IPCs für die industrielle Bildverarbeitung

Die Schnittstellen und Erweiterungs-Slots des Bildverarbeitungs-IPCs »CamCube plus 4.0« befinden sich alle auf der Vorderseite.
Die Schnittstellen und Erweiterungs-Slots des Bildverarbeitungs-IPCs »CamCube plus 4.0« befinden sich alle auf der Vorderseite.

Trotz technischer Fortschritte bei intelligenten Kameras ist es nach wie vor der IPC, der so manche komplexe Bildverarbeitungs-Anwendung erst ermöglicht. Pyramid Computer hat daher seiner Bildverarbeitungs-IPC-Serie »CamCube 4.0« eine noch leistungsfähigere mit dem Namen »CamCube plus 4.0« an die Seite gestellt.

»Die Kunden unserer High-End-Bildverarbeitungs-IPCs sind Maschinenhersteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Qualitäts- und Leistungsanspruch, Systemintegratoren sowie Projektpartner mit kundenspezifischen Anforderungen«, erläutert Pyramid-Geschäftsführer Frieder Hansen. »Wir wollen die Maschinenhersteller dabei unterstützen, gemäß ihrem Innovationszyklus neue Produkte auf den Markt zu bringen. Deshalb gilt für alle Geräte der Serien 'CamCube 4.0‘ und 'CamCube plus 4.0‘ eine Langzeitverfügbarkeit von sieben Jahren.« Hergestellt seien die Geräte ausschließlich in Deutschland.

Ein neues Merkmal des »CamCube plus 4.0« ist die auf Wunsch erhältliche interne USV, die über 15 Minuten lang im Stand-alone-Betrieb arbeiten kann und damit eine externe USV entbehrlich macht. »Sie dient dazu, die Daten sicher zu speichern«, verdeutlicht Pyramid-Vertriebsleiter Kai Borgwarth. Zudem sind drei temperaturgeregelte 120-mm-Ultra-Silent-Lüfter integriert - der »CamCube 4.0« hat nur einen. »Das Lüftungssystem ist für Hochleistungs-Framegrabber ausgelegt, die viel Abwärme produzieren«, betont Kai Borgwarth. »Mit Blick auf die Lebensmittelindustrie sind die Lüfter mit Spezialfiltern ausgestattet, die verhindern, dass Flüssigkeiten ins Geräteinnere geraten.« Darüber hinaus sind bis zu sechs statt bisher zwei 2,5-Zoll-Laufwerkschächte fest eingebaut, die mit HDDs oder SSDs belegbar sind, was Speicherlösungen im RAID-Verbund ermöglicht. Optional lassen sich zwei weitere 2,5-Zoll-Laufwerkschächte im Wechselrahmen hinzufügen.

Der »CamCube plus 4.0« bietet sechs Erweiterungs-Slots: 1x PCI Express x16, 2x PCI Express x4 und 3x PCI 2.3. Einschieben lassen sich dort Framegrabber, aber auch Schnittstellenkarten mit Protokollumwandlung für den Fall, dass die Zahl der standardmäßig vorhandenen Schnittstellen nicht ausreicht. Hierbei handelt es sich um 4x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2x RS-232/422/485, 1x PS/2, 1x DVI-I, 1x HDMI, 2x 1 Gigabit Ethernet (Intel I201 + Intel I217) und 1x Sound. Optoentkoppelte digitale 24-V-I/O-Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden.

Als Prozessor dient im »CamCube plus 4.0« ein Intel-Vierkernprozessor des Typs i3, i5 oder i7 der vierten Generation mit Haswell-Mikroarchitektur, unterstützt vom Intel-Q87-Chipsatz. Remote Management ist bei den Versionen mit i5- oder i7-Prozessor mittels Version 9.0 von Intels AMT (Active Management Technology) möglich. Kompatibel ist der »CamCube plus 4.0« mit den Betriebssystemen Windows 8, Windows 7, Windows Embedded Standard 7 und Linux. Er ist 413 x 317 x 189 mm groß und bietet bis zu 32 GByte DDR3-Arbeitsspeicher. Als AC-Version lässt er sich bei Umgebungstemperaturen von 0 bis 45 °C einsetzen, als USV-Variante von 0 bis 40 °C.