Moxa HD-IP-Kuppelkamera in Schutzart IP66

Auch bei Temperaturen von -40 und +75 °C kommt die HD-IP-Kuppelkamera »VPort 26A-1MP« von Moxa ohne Heizung oder Lüfter aus.
Auch bei Temperaturen von -40 und +75 °C kommt die HD-IP-Kuppelkamera »VPort 26A-1MP« von Moxa ohne Heizung oder Lüfter aus.

Die HD-IP-Kuppelkamera »VPort 26A-1MP« ist laut Hersteller Moxa die erste, die für sicheren Betrieb ohne Heizung oder Lüfter bei Temperaturen von -40 bis 75 °C konstruiert ist. Sie lässt sich bei Tag und Nacht im Freien einsetzen und bietet hohe Videoleistung, die Funktionen DNR und WDR sowie IP-Bandbreitenoptimierung.

Die Kamera von Moxa ist in einem IP66-geschützten Metallgehäuse untergebracht. Ihre Kuppelabdeckung entspricht dem Stoßfestigkeitsgrad IK10 nach der Norm EN 62262, und ihre Entfeuchtungsmembran hält Feuchtigkeit fern. Zudem ist die Kamera EN-50121-4-konform, was sie für anspruchsvolle Schienenverkehrs-Anwendungen sowie für Anwendungen mit hoher Feuchtigkeit wie in Tunneln und auf See oder in der Schwerlastindustrie geeignet macht.

Auch bei schlechter Beleuchtung erzeugt die Kamera scharfe Überwachungsbilder mit 1280 x 720 Bildpunkten HD-Auflösung. Sie überträgt 30 Frames/s simultan über drei Video-Streams (2x H.264 plus 1x MJPEG). Eine variable Linse mit 3 bis 9 mm Brennweite verleiht dem Gerät günstige Zoomeigenschaften, und ein abnehmbarer Infrarotfilter ermöglicht sowohl Tag- als auch Nachtaufnahmen. DNR (Digital Noise Reduction) erhöht die Videoqualität, und WDR (Wide Dynamic Range) hilft dem Anwender dabei, die Sichtverhältnisse der Videoaufnahmen so zu verbessern, dass Bilddetails wie Gesichter oder Nummernschilder erkennbar sind - auch dann, wenn sich das Objekt schnell zwischen hellen und dunklen Umgebungen hin und her bewegt.

Die Kamera setzt H.264-Komprimierung ein, um die Bildqualität bei deutlich reduzierter Speicher- und Bandbreitennutzung zu erhalten. Als Reaktion auf dynamische Datenverkehrs-Bedingungen im Netzwerk nutzt das Gerät Moxas proprietäre »DynaStream«-Technik, eine flexible Bildratenkontrollfunktion, die die Bandbreite automatisch anpasst. »DynaStream« sichert mittels vordefinierter Prioritätseinstellungen für den Netzwerkverkehr die Überwachungsqualität. In Notfällen kann die Kamera die Bildrate erhöhen, und während des Normalbetriebs spart sie die Bandbreite für Datenpakete mit hoher Priorität auf.

Für Kanäle mit begrenzter Bandbreite nutzt das Gerät Moxas »CBR-Pro-Flow-Control«-Technik, mit der sich Bildverzerrung bei Überbelegung des jeweiligen Kanals verhindern lässt. Im Gegensatz zu herkömmlicher CBR-Technik mit konstanten Bitraten speichert Moxas CBR-Algorithmus Datenpakete in einem Puffer und verarbeitet sie im optimalen Bildformat innerhalb der Grenzen des jeweiligen Kanals. Paketverluste lassen sich so verhindern. Die Kamera hat eine SDHC-Schnittstelle, die bis zu 32 GByte lokalen Speicherplatz liefert und somit die Speicherung wichtiger Daten bei Netzwerkausfall ermöglicht.

Das Gerät kombiniert 5,8 W Stromverbrauch und Power-over-Ethernet-Technik nach IEEE 802.3af, um leicht in Anwendungen installierbar zu sein, die schwer zu verkabeln sind. Weil es ONVIF-konform ist (Open Network Video Interface Forum), arbeitet es problemlos mit Überwachungssystemen anderer Hersteller zusammen. Moxas IP-Kameras unterstützen nahtlose Integration mit Plattformen wie »Milestones« und »Genetec« und lassen sich leicht in bestehende Systeme für die Nummernschilderkennung, das Transportwesen und weitere Anwendungen einfügen.