Crevis/MaxxVision GigE-Vision-Kameras mit Trigger over Ethernet (ToE)

Der südkoreanische Hersteller Crevis bietet jetzt GigE-Vision-Kameras mit Trigger over Ethernet (ToE). Zu haben sind sie beim Distributor MaxxVision.
Der südkoreanische Hersteller Crevis bietet jetzt GigE-Vision-Kameras mit Trigger over Ethernet (ToE). Zu haben sind sie beim Distributor MaxxVision.

Durch Power over Ethernet (PoE) zeichnen sich die neuen GigE-Vision-Kameras von Crevis aus. Zwei der vier 5-Megapixel-Versionen setzen aber noch eins drauf: Sie bieten zusätzlich Trigger-over-Ethernet (ToE) - laut Distributor MaxxVision »ein absolutes Novum auf dem Markt der industriellen Bildverarbeitung«.

Bei ToE werden über das Standard-Ethernet-Kabel nicht nur Daten und Strom - wie von PoE bekannt - übertragen, sondern auch die Trigger-Signale. Ein separates Trigger-Kabel ist nicht erforderlich.

Zur Verfügung stehen 15 Monochrom- und Farbversionen mit Frame-Raten bis 120 Frames/s. Eingebaut sind Sony-CCD-Bildsensoren mit Auflösungen von VGA bis 5 Megapixel. Insgesamt vier Gerätevarianten haben 5 Megapixel Auflösung: zwei auf CCD-Basis - sie bieten auch ToE - und zwei besonders preisgünstige, die auf dem 1/2,5-Zoll-CMOS-Bildsensor MT9P031 von Aptina mit Electronic Rolling Shutter (ERS) beruhen.

Ein Opto-Isolated-Input (Trigger) und diverse Trigger-Modi stehen standardmäßig bereit, ebenso ein Output (Strobe). Bilddaten werden im Pixelformat 8, 10 oder 12 Bit ausgegeben. Die Farbmodelle liefern die Daten zusätzlich als YUV422 oder RGB8.

Die Kameras verfügen über AOI, Binning, Binarization, 12-Bit-Look-up-Table (LUT) und Auto-Gain. Die mitgelieferte Software-Bibliothek umfasst eine Funktion zur Reduzierung der CPU-Auslastung (via GPU-Unterstützung).

Für Kunden mit besonderen Anforderungen führt MaxxVision mechanische und optische Modifikationen an den Kameras durch. Die Geräte sind auch als OEM-Versionen erhältlich. Crevis bietet für sie zwei Jahre Garantie, und MaxxVision vertreibt sie exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz.