Feldgeräte-Integrationstechnik FDI »FDI Cooperation« auf Basis des EDDL gegründet

Die bislang beim EDDL Cooperation Team (ECT) angesiedelten Aktivitäten für eine einheitliche Feldgeräte-Integration in der Automatisierung werden in die neu gegründete »FDI Cooperation, LLC« überführt, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach US-amerikanischem Recht.

In der FDI Cooperation wollen die fünf Interessenverbände FDT Group, Fieldbus Foundation, HART Communication Foundation, Profibus & Profinet International und OPC Foundation ihre Bemühungen fortsetzen, eine einheitliche Lösung für die Feldgeräte-Integration (FDI, Field Device Integration) zu schaffen. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Standardisierung der FDI-Technik in der IEC (International Electrotechnical Commission) abzuschließen, die FDI-Spezifikation zu betreuen und die FDI-Toolkits für System- und Gerätehersteller fertigzustellen.

Geführt wird die FDI Cooperation von einem Vorstand, der sowohl aus Vertretern der beteiligten Organisationen als auch aus Managern von Leitsystem- und Geräteherstellern wie ABB, Emerson, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa besteht. Hans-Georg Kumpfmüller von Siemens übernimmt die Position des Vorstandsvorsitzenden, Achim Laubenstein von ABB wurde zum Geschäftsführer ernannt.

Das FDI-Projekt wurde im Jahre 2007 auf der Hannover Messe ins Leben gerufen. FDI bezeichnet eine einheitliche Integrationslösung, die einfache ebenso wie komplexe Feldgeräte einschließt und verschiedenen Aufgaben in allen Lebenszyklus-Phasen der Geräte Rechnung trägt, unter anderem Konfiguration, Inbetriebnahme, Diagnose und Kalibrierung.