Deutschmann Automation Ethernet/Feldbus-Gateways für Industrie-4.0-Anwendungen

Die Ethernet/Feldbus-Gateways der Baureihe »Unigate EL« von Deutschmann Automation lassen sich schnell konfigurieren.
Die Ethernet/Feldbus-Gateways der Baureihe »Unigate EL« von Deutschmann Automation lassen sich schnell konfigurieren.

Die Ethernet/Feldbus-Gateways der Baureihe »Unigate EL« des Industriekommunikationstechnik-Herstellers Deutschmann Automation lassen sich jetzt mit der vom Unternehmen selbst entwickelten Software »Wingate« schnell und problemlos konfigurieren.

Die Gateway-Baureihe »Unigate EL« von Deutschmann Automation besteht aus schnell einbaubaren Netzwerkkomponenten, die als zentrale Bausteine für Industrie-4.0-Anwendungen dienen können und einer Plug&Play-Lösung sehr nahe kommen. »Wir entwickeln und fertigen seit drei Jahrzehnten innovative Netzwerkkomponenten für die industrielle Datenkommunikation«, erläutert Michael Reiter, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Deutschmann Automation. »Unsere zuverlässigen Gateways zählen zu den Kernkomponenten für Industrie 4.0.«

Mit den »Unigate-EL«-Gateways lassen sich Standard-Ethernet-Geräte in alle marktüblichen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Systeme integrieren. Systemhersteller, die die Gateways einsetzen, ersparen sich die aufwändige Entwicklung geeigneter Netzwerkschnittstellen. »Damit kann der Aufwand für die Realisierung einer industriellen Schnittstelle um 80 bis 90 Prozent reduziert werden«, führt Michael Reiter aus. »Eine Anpassung der Geräte-Firmware ist nicht notwendig.«

Die »Unigate-EL«-Gateways beruhen auf den Protokollkonvertern der Serie »Unigate CL« und bieten neben den Standardschnittstellen RS-232, RS-485 und RS-422 zusätzlich eine 100-MBit/s-Ethernet-Schnittstelle. Nach Eingabe der netzwerkspezifischen Daten, etwa der IP-Adresse, sind die Geräte sofort für die Kommunikation über TCP/IP einsatzbereit. Soll ein anderes Transportprotokoll genutzt werden, folgt die Konfiguration über »Wingate«. Die einstellbaren Parameter werden kontext-sensitiv in Abhängigkeit von dem geänderten Transportprotokoll angezeigt.

Die Gateways lassen sich neben der Konfiguration mittels »Wingate« auch über die von Deutschmann entwickelte Script-Sprache programmieren. Damit können komplexere Applikationen abgebildet werden, die über eine reine Konfiguration nicht mehr darstellbar sind. Zur Erstellung des Scripts dient der kostenlos erhältliche »Protocol Developer«, der einfach zu handhaben und auf die Buskommunikation ausgelegt ist. Das Script kann automatisch die Daten eines Teilnehmers an der seriellen oder der Ethernet-Schnittstelle ermitteln, aufbereiten, speichern und im Bus darstellen. Darüber hinaus lassen sich Aktionen mit zeitgesteuerten und ereignisbasierten Auslösern ausführen. Die Scripte laufen auf allen »Unigate-EL«-Varianten. Unter dem Markennamen »Unigate« liefert Deutschmann verschiedene Baureihen von Feldbus- und Industrial-Ethernet-Gateways sowie Embedded-Lösungen.

Auf Wunsch ist für alle Gateways und Protokollkonverter von Deutschmann die Option I/O erhältlich, mit der acht digitale I/Os (24 V) sowohl über die Konfiguration als auch per Script verknüpft werden können.

Die ohne Stecker 23 x 115 x 100 mm (B x T x H) großen »Unigate-EL«-Module entsprechen der Schutzart IP20 und lassen sich auf die Hutschiene setzen. Deutschmann bietet für OEM-Kunden die Möglichkeit, die Produkte kundenspezifisch zu konfigurieren. Zusätzlich sind die Gateways auf Wunsch in unterschiedlichen Gehäusefarben erhältlich, auch mit Kunden-Logo. Die Kommunikationsmodule arbeiten im industriellen Betriebstemperaturbereich.

SPS IPC Drives: Halle 2, Stand 240