Digitalisierung im Maschinenbau Encoway übernimmt Mehrheit von Logicline

Besiegeln den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung: Frank Maier (Lenze), Edgar Schüber (Logicline), Christoph Ranze (Encoway) und Klaas Nebuhr (Encoway).
Besiegeln den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung: Frank Maier (Lenze), Edgar Schüber (Logicline), Christoph Ranze (Encoway) und Klaas Nebuhr (Encoway).

Die Lenze-Tochter Encoway in Bremen hat eine Mehrheitsbeteiligung am Sindelfinger Software-Unternehmen Logicline erworben und dadurch ihre Lösungskompetenz in den Bereichen Cloud und Mobile erweitert.

Kunden können künftig auf Tools und Dienstleistungen für die durchgängige Digitalisierung von der Maschine bis ins Business zurückgreifen. Der bisherige Mit-Gesellschafter und Geschäftsführer Edgar Schüber bleibt an Bord von Logicline.

Encoway bietet Software für die intelligente Vermarktung von Baukastenprodukten. Das Unternehmen gehört zur Gruppe des Antriebs- und Automatisierungstechnik-Herstellers Lenze mit Sitz in Hameln. Die sogenannten CPQ-Lösungen von Encoway zur Produktkonfiguration und Angebotserstellung sorgen für Effizienz in Vertrieb und Marketing bei Maschinenherstellern, deren Zulieferern sowie verwandten Branchen.

Logicline bietet Software-Lösungen für das IoT sowie die Digitalisierung von Vertriebs-, Marketing- und Service-Prozessen an. Ein 30-köpfiges Team aus Software-Experten entwickelt Enterprise-Cloud-Anwendungen, Mobile Apps und IoT-Lösungen auf Basis von Plattformen wie Salesforce und Heroku. Das Unternehmen genießt einen Partnerstatus als Salesforce-Produktentwicklungspartner und Heroku-Lösungsanbieter.

Mit zusammen etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern repräsentieren Encoway und Logicline das stark wachsende Software-Geschäft der Lenze-Gruppe. »Die Mehrheitsbeteiligung an Logicline sichert uns auch für unser Kerngeschäft den Zugang zu Kompetenzen in den Bereichen Cloud, Industrial IoT und Mobile«, erläutert Frank Maier, Vorstandsmitglied der Lenze SE. »Wir investieren in zukunftsweisende und intelligente Software-Lösungen, die uns zudem neue Geschäftsmodelle erschließen.«