Torlinientechnik Deutsches Unternehmen bekommt Zuschlag für Confed-Cup

Den Ball im Visier: Eine im Stadion installierte, zum System »GoalControl-4D« gehörige Kamera
Den Ball im Visier: Eine im Stadion installierte, zum System »GoalControl-4D« gehörige Kamera

Die Firma GoalControl darf ihr Torlinien-Überwachungs-System »GoalControl-4D« beim FIFA-Confederations-Cup vom 15. bis 30. Juni in Brasilien installieren.

Das System nutzt 14 Hochgeschwindigkeits-Kameras, die an erhöhten Stellen um das Fußballfeld herum montiert sind und die beiden Toröffnungen ins Visier nehmen. Sobald sich der Ball in Tornähe befindet, wird seine Position kontinuierlich und automatisch in drei Dimensionen erfasst (X, Y und Z). Wenn der Ball die Torlinie überquert, sendet die CPU des Systems in weniger als 1 s ein verschlüsseltes Funksignal an die Uhr des Schiedsrichters.

Als Alleinstellungsmerkmale des Systems bezeichnet Dirk Broichhausen, Managing Director von GoalControl, dessen Genauigkeit und Flexibilität: »Alle derzeit üblichen Torpfosten und Torlatten und alle weißen Tornetze lassen sich ohne Modifikationen gemeinsam mit 'GoalControl-4D‘ nutzen«, sagt er. »Außerdem kommt das System mit jedem existierenden Ball zurecht. Auf Wunsch zeichnet es alle Situationen, in denen sich der Ball im Torraum befindet, für Wiederholungen auf und berechnet virtuelle 3D-Sequenzen der Ballbewegung. Diese Bilder lassen sich von jedem virtuellen Kamerastandort aus betrachten, damit die Zuschauer selbst sehen können, ob der Ball die Torlinie komplett überquert hat.«