Fernwartung per Mobilfunk Copa-Data und Wireless Netcontrol kooperieren

Mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet sind die LTE-Modems von ConiuGo.
Mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet sind die LTE-Modems von ConiuGo.

Der HMI/SCADA-Software-Hersteller Copa-Data und der Datenkommunikationstechnik-Anbieter Wireless Netcontrol haben eine Zusammenarbeit vereinbart.

Copa-Data empfiehlt jetzt für Fernwartungs-Anwendungen, die von Wireless Netcontrol vertriebenen Mobilfunk-Modems des Herstellers ConiuGo in Verbindung mit seinem »Zenon Analyzer« einzusetzen. ConiuGo und Wireless Netcontrol sind Schwesterfirmen unter der Geschäftsführung von Dr. Ulrich Pilz.

»Unabhängig von vorhandenen Netzwerken in Unternehmen geht der Trend bei der Fernwartung und Störmeldung von Maschinen und Anlagen immer mehr in Richtung Mobilfunk-Systeme«, hieß es bei Wireless Netcontrol. »Hinzu kommen Forderungen aus der Politik zur eigenständigen Energie-Auditierung und fallende Kosten bei den Providern.«

Die HMI/SCADA-Software von Copa-Data erfasst die Daten und sendet sie plattformunabhängig mittels Mobilfunk-Modems an den Zentralrechner, wo dann die Auswertung stattfindet. Ziele sind die Überwachung von Anlagen und Maschinen sowie das Loggen von Daten, um Produktionsausfälle zu vermeiden und die eingesetzte Energie zu optimieren.

Wireless Netcontrol steuert die Geräte seines Schwesterunternehmens ConiuGo zur Datenübertragung bei. ConiuGo hat vor kurzem sein Produktportfolio erweitert: Neben der 2G- und 3G-Technik sind jetzt auch LTE-Modems in zwei verschiedenen Bauformen erhältlich. In den Geräten ist ein Modem-Modul des Herstellers Telit verbaut. Industrielle Standard-Schnittstellen und ein integrierter SIM-Kartenleser ermöglichen einen universellen Einsatz der LTE-Modems in Datenkommunikations-Anwendungen wie Telemetrie und Telematik.