Aus eins mach zwei Bürkert: Neue Antriebstechnik für Magnetventile

Dank einer neuen Antriebstechnik lassen sich die Magnetventile »6624 TwinPower« und »6626 TwinPower« von Bürkert deutlich kleiner bauen.
Dank einer neuen Antriebstechnik lassen sich die Magnetventile »6624 TwinPower« und »6626 TwinPower« von Bürkert deutlich kleiner bauen als konventionelle.

Auf zwei Antriebsspulen statt einer beruht das neue Antriebs-Design »TwinPower« von Bürkert für Magnetventile. Dadurch steigt die Leistungsdichte, so dass sich Magnetventile bei gleicher Leistung wesentlich kompakter aufbauen lassen.

Erstmals zum Einsatz kommt das Antriebs-Design in den mediengetrennten Kleinstmagnetventilen der Typen »6624 TwinPower« und »6626 TwinPower« des Ingelfinger Fluidtechnik-Herstellers. Der Begriff »TwinPower« spielt darauf an, dass im Antrieb der Magnetventile jetzt zwei Spulen statt bisher nur einer integriert sind. Das intelligente Zusammenspiel beider Spulen steigert die Leistung Bürkert zufolge signifikant. Dank der höheren Leistungsdichte lassen sich die »TwinPower«-Ventile im Vergleich zu konventionellen Lösungen ohne Leistungseinbußen deutlich kompakter bauen: Die Leistung eines herkömmlichen, 16 x 26 x 46 mm (B x T x H) großen Ventils lässt sich jetzt in einem Volumen von 10 x 20 x 44 mm unterbringen - 54 Prozent weniger.

Neben der erhöhten Leistungsdichte ermöglicht die »TwinPower«-Technik spürbare Energieeinsparungen. Die Bürkert-Ventile sind standardmäßig mit einer Hit-and-Hold-Elektronik ausgestattet, die den Energieverbrauch 100 ms nach dem Einschalten um 75 Prozent senkt. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Energieeffizienz aus, sondern verringert auch die Wärmeemission der Geräte. Die Folge ist ein geringerer Wärmeeintrag ins Medium. Darüber hinaus wurde bei den Ventilen das Verhältnis Oberfläche zu Volumen so optimiert, dass die Spulen die Wärme noch schneller als bisher nach außen abgeben und damit den Wärmeeintrag über das Gehäuse ins Medium noch weiter reduzieren.

Konzipiert sind die Magnetventile »6624 TwinPower« und »6626 TwinPower« hauptsächlich für Anwendungen in Life Science, klinischer Diagnostik, Medizintechnik und Umweltanalyse. Sie zeichnen sich Bürkert zufolge durch hohe Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer, ein gut spülbares Membrankonzept und eine leicht an individuelle Kundenbedürfnisse anpassbare Fluidik aus. Dank der Platz sparenden »TwinPower«-Technik ermöglichen die Bürkert-Ventile in ihren Einsatzfeldern die Konstruktion noch kompakterer oder mobiler Endgeräte, die eine patientennahe Diagnostik in Kliniken oder Arztpraxen erleichtern.