7,6 Mrd. Dollar Umsatz im Jahr 2015 Beschleunigtes Wachstum bei CMOS-Bildsensoren

Ab diesem  Jahr soll sich das Wachstum von CMOS-Bildsensoren beschleunigen.
Ab diesem Jahr soll sich das Wachstum von CMOS-Bildsensoren beschleunigen.

Um 17 Prozent auf 4,5 Mrd. Dollar ist der Markt für CMOS-Bildsensoren 2010 gewachsen. Das liegt deutlich unter dem Plus von 32 Prozent für die Halbleiterindustrie insgesamt. Ab diesem Jahr soll sich das Wachstum der CMOS-Bildsensoren laut IC Insights aber wieder beschleunigen.

Denn neben Handys und Digitalkameras wandern die CMOS-Bildsensoren zunehmend auch in weitere Gerätetypen wie etwa Sicherheitssysteme für Autos.

IC Insights prognostiziert für dieses Jahr ein Wachstum von 13 Prozent auf einen Rekordumsatz von 5,1 Mrd. Dollar, deutlich mehr als der bisherige Höchstwert von 4,6 Mrd. Dollar im Jahr 2008.  Über die nächsten fünf Jahre werden die Sensoren im Durchschnitt um 11,2 Prozent pro Jahr zulegen, um 2015 auf einen Umsatz von 7,6 Mrd. Dollar zu kommen. Dann werden die CMOS-Bildsensoren einen Anteil von 66 Prozent des Bildsensormarktes erreichen. 2010 waren es noch 58 Prozent gewesen.  Die CCDs, die in Consumer-Kameras, Camcordern, Scannern und Kopierern immer noch dominieren, kommen 2015 auf einen Anteil von 34 Prozent.

Zwischen 2003 und 2008 hatte das durchschnittliche jährliche Wachstum der CMOS-Sensoren in Dollar betrachtet noch bei 27 Prozent gelegen, die Stückzahlen kletterten sogar um 42 Prozent pro Jahr. Zwischen 2005 und 2010 fiel die Rate dann deutlich auf 5,1 Prozent in Dollar und 14,4 Prozent in Stückzahlen.  Derzeit gibt es weltweit 35 Hersteller. Die Fertigung findet zunehmend auf 300-mm-Wafern statt, was die Stückzahlen weiter in die Höhe treibt und den Preisdruck verstärkt.

Das durchschnittliche Wachstum von 11,2 Prozent bis 2015 resultiert laut IC Insights vor allem aus relativ neuen Einsatzgebieten für die Sensoren. Dazu zählen Sicherheitssysteme für Autos, intelligente Videokameras für Überwachungsnetzwerke, bildgebende Verfahrne in der Medizintechnik, Spielzeuge und Spiele.

2010 wanderten 62 Prozent aller CMOS-Bildsensoren in Handys, dieser Anteil soll bis 2015 auf 49 Prozent fallen.