SmartCam für die Oberflächeninspektion Beleuchtung ermöglicht 3D-Effekt

Eine spezielle Beleuchtungstechnik hilft der »CVS trevistaCAM«, die dreidimensionalen Oberflächeneigenschaften einer Prüffläche darzustellen.
Eine spezielle Beleuchtungstechnik hilft der »CVS trevistaCAM«, die dreidimensionalen Oberflächeneigenschaften einer Prüffläche darzustellen.

Mit der patentierten »2,5D-Shape-from-Shading«-Technik ist die bei Stemmer Imaging erhältliche »CVS trevistaCAM« ausgestattet. Das intelligente Stand-Alone-Kamerasystem ist für die industrielle Oberflächeninspektion ausgelegt.

Die »2,5D-Shape-from-Shading«-Technik der »CVS trevistaCAM« nutzt einen speziellen Beleuchtungsansatz, um die dreidimensionalen Oberflächeneigenschaften einer Prüffläche darzustellen. Die Anwendungen reichen vom Lesen geprägter Codes auf anspruchsvollen, glänzenden oder diffus streuenden Oberflächen bis hin zum Überprüfen von Bauteilen auf Defekte im Mikrometerbereich.

»CVS trevistaCAM« ist eine sofort einsatzfähige Lösung und lässt sich mit wenig Aufwand in Fertigungsprozesse integrieren. Das System enthält neben der domförmigen Beleuchtungseinheit die intelligente 4-Megapixel-Kamera »Adlink Neon« einschließlich Objektiv. Es ist mit Software-Paketen von Teledyne Dalsa vorkonfiguriert, wahlweise mit »iNspect Express« oder »Sherlock«. Besonders geeignet ist es für die Inspektion gekrümmter Oberflächen, Funktionsflächen und Bauteile. Typische Aufgaben sind, geprägte Zeichen (OCR und ID) zu erkennen, Defekte wie Kratzer, Grate, Dellen, Verfärbungen oder Schleifspuren zu detektieren, festzustellen, ob Prüfmerkmale vorhanden sind oder nicht, sowie die Dokumentation. Anwendungen sind in vielen Industriezweigen zu finden, etwa der Test- und Messtechnik sowie der Automobil-, Pharma-, Druck- und Verpackungsindustrie.

Die strukturierte Beleuchtungseinheit des Systems ist für die Prüfung von Texturen und Topografien anspruchsvoller Oberflächen entwickelt. Die domförmige Konstruktion sorgt dabei für eine diffuse Ausleuchtung aus vier verschiedenen Richtungen, wodurch sich der Fremdlichteinfluss weitestgehend unterdrücken lässt. So werden für jede Prüfung vier Bilder für die Auswertung bereitgestellt. Dabei werden Textur und Topographie getrennt voneinander betrachtet.

Mit den integrierten Bildverarbeitungs-Werkzeugen von Stemmer Imagings Software-Bibliothek »Common Vision Blox« lassen sich die Prüfbilder erfassen. »Shape-from-Shading«-Algorithmen extrahieren daraus Informationen zur Topographie und Textur für weitere Messungen. Das System ist in zwei Versionen erhältlich, die sich in der zusätzlichen Bildverarbeitungs-Software unterscheiden: »CVS trevistaCAM Inspect Express« erlaubt auch Anwendern, die wenig Erfahrung in Sachen Bildverarbeitung haben, Inspektionsaufgaben zu lösen. Das System umfasst die Bildverarbeitungs-Software »iNspect Express«, mit der sich automatisierte Prüfprozesse mühelos entwickeln und nutzen lassen. »CVS trevistaCAM Sherlock« nutzt die Bildverarbeitungs-Software »Sherlock«, die sich für viele automatisierte Inspektionsaufgaben in diversen Branchen eignet. Neben hoher Flexibilität bietet »Sherlock« eine umfangreiche Auswahl von Werkzeugen und Funktionen.

Außer »CVS trevistaCAM« hat Stemmer Imaging eine Reihe weiterer »CVS-trevista«-Systeme im Programm. Als Komplettsysteme umfassen sie neben der Beleuchtungseinheit die für die jeweilige Anwendung geeignete Kamera, das passende Objektiv, einen PC und Software. »CVS trevista Surface« und »CVS trevista Cylinder« eignen sich für die Inspektion ebener, ruhender Bauteiloberflächen bzw. zur Prüfung zylinderförmiger Mantelflächen. »CVS trevista Multiline« dient zur Untersuchung von Bauteilen in rotatorischer oder translatorischer Bewegung.