Basler AG setzt Wachstum im ersten Halbjahr 2011 fort Basler: Umsatz wächst deutlich stärker als Auftragseingang

Dr. Dietmar Ley, Basler: »Wir werden auch im Geschäftsjahr 2011 ein solides, profitables Wachstum zeigen.«
Dr. Dietmar Ley, Basler: »Wir werden auch im Geschäftsjahr 2011 ein solides, profitables Wachstum zeigen.«

Um 24 Prozent, nämlich von 22,6 auf 28,1 Mio. Euro, hat der Bildverarbeitungstechnik-Hersteller Basler AG seinen Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert.

Bremsspuren zeigt allerdings der Auftragseingang: Er wuchs in den ersten Monaten des Jahres 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 nur um 2 Prozent, nämlich von 29,6 Mio. auf 30,2 Mio. Euro. Positiver entwickelte sich im ersten Halbjahr 2011 der Gewinn: Das Ergebnis vor Steuern (EBT) summierte sich auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2 Mio. Euro, +50 Prozent), was eine Rendite vor Steuern von 11,7 Prozent ergibt (Vorjahr: 9,7 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,0 Mio. Euro, +33 Prozent), so dass die Rendite vor Steuern und Zinsen 14,2 Prozent erreichte (Vorjahr: 13,3 Prozent).

Der betriebliche Cashflow erhöhte sich in der Berichtsperiode auf 4,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro; +61 Prozent). Der freie Cashflow (betrieblicher Cashflow abzüglich Cashflow aus Investitionen) war mit 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro) positiv. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug am Ende der Berichtsperiode 6,8 Mio. Euro und bewegte sich damit um 28 Prozent über dem Wert der Vergleichsperiode im Vorjahr (5,3 Mio. Euro).

»Wir werden auch im Geschäftsjahr 2011 ein solides, profitables Wachstum zeigen«, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Ley. »Dessen Triebfeder ist unser Kerngeschäft mit digitalen Kameras, das prozentual zweistellig zulegen wird.«

An der bisherigen Prognose für das Geschäftsjahr 2011 hält das Unternehmen daher fest. Demnach wird sich der Konzernumsatz innerhalb eines Korridors zwischen 54 und 58 Mio. Euro (Vorjahr: 51,0 Mio. Euro) bewegen. Das Vorsteuerergebnis wird nicht unter 5,4 Mio. Euro liegen (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro).