IDS erwartet neuen Umsatzrekord 60 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr

Der Kamerahersteller IDS Imaging Development Systems hat von Januar bis August 2010 insgesamt 60 Prozent mehr Umsatz erzielt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Laut IDS hält der allgemeine Preisverfall bei Kameras an, und viele Kunden entscheiden sich für preisgünstigere Modelle als bisher.

Noch im September will das Unternehmen mit Sitz in Obersulm bei Heilbronn das Umsatzziel für das laufende Jahr erreichen. »Wir rechnen sogar damit, dass wir 2010 den Umsatz unseres bisher erfolgreichsten Jahres 2008 deutlich übertreffen werden«, erläutert Torsten Wiesinger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei IDS. »Unser Verkaufsziel liegt bei 45.000 Kameras - das sind wesentlich mehr Einheiten, als wir in den beiden Vorjahren zusammen abgesetzt haben.«

Hier zeigt sich, dass das Umsatzwachstum mit dem Anstieg der Stückzahlen nicht Schritt hält: »Eine Ursache dafür ist der allgemeine Preisverfall bei Kameras«, erläutert Thomas Schmidgall, Marketing Manager von IDS. »Zudem sind viele unserer Kunden infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise unter Kostendruck geraten, so dass sie für ihre Systeme nur noch Kameras mit genau den momentan benötigten Leistungsmerkmalen kaufen. Diese Geräte sind natürlich preisgünstiger als die leistungsfähigeren Modelle, die sie in den Zeiten vor der Krise wahrscheinlich erworben hätten.«

Vor allem auf internationaler Ebene will IDS das weitere Wachstum forcieren. »Mit der Gründung des Vertriebsbüros in Tokio sowie dem Ausbau unserer Niederlassung in den USA wollen wir unseren Absatz in Asien und Nordamerika deutlich steigern«, ergänzt Wiesinger.

Gelassen sieht IDS der momentanen Knappheit auf dem Markt für Elektronikkomponenten entgegen. »Trotz rückläufiger Auftragseingänge im Jahr 2008 haben wir uns mit den nötigen Bauteilen eingedeckt«, verdeutlicht Wiesinger. Die Liefersituation für die eigenen Kameras bezeichnet er daher als »optimal«.

Das derzeitige Wachstum des Unternehmens wirkt sich auch auf den Personalstand aus. Zwölf neue Mitarbeiter wurden seit Anfang des Jahres eingestellt. Derzeit sind mehr als 80 Mitarbeiter für IDS an den drei Standorten in Deutschland, USA und Japan tätig.