Lauterbach unterstützt OMAP35x von TI

Der Debugger TRACE32-ICD PowerTools von Lauterbach arbeitet ab sofort mit den neuen OMAP35x-Prozessoren von TI. Die OMAP-ICs basieren auf einem ARM Cortex-A8 Core mit 600 MHz, bieten optional einen C64x+ DSP und eignen sich u.a. für Multimedia-Anwendungen.

Die Oberfläche von TRACE32-PowerView ermöglicht ein komfortables Debugging auf C- oder C++ -Ebene durch die im Silizium integrierte JTAG-Schnittstelle. Beim OMAP35x ist das Debuggen und Tracen des ARM Cortex-A8 Cores und auch das Multicore Debugging zusammen mit dem optionalen C64x+ DSP möglich.

TRACE32-PowerTrace erlaubt es, über die CoreSight ETM den Programmfluss des Cortex-A8 in Echtzeit mit einer maximalen Speichertiefe von 4 GByte aufzuzeichnen. Mit der neuen TRACE32-CombiProbe lassen sich Trace-Daten auch über das SDTI Interface aufzeichnen und zeitlich korreliert mit dem ETM-Trace darstellen.

Die Werkzeuge des TRACE32 Debuggers werden noch erweitert um Tools wie CTS und ETA. Basierend auf der Trace-Aufzeichnung lassen sich mit CTS die Inhalte von Registern, Memory, Cache und TLBs rekonstruieren, so dass Back-Stepping möglich ist. Auch liefert CTS Informationen über die Cache- und Core-Auslastung. Mit ETA lässt sich der Energieverbrauch des Targets in Abhängigkeit vom Programmfluss messen.

Die Programmierung externer FLASH-Bausteine ist mit einer Vielzahl von Derivaten möglich. Ebenso werden alle wichtigen C- und C++ Compiler sowie die populären Echtzeitbetriebssysteme wie Linux, Windows CE und  Symbian OS unterstützt. Der Anschluss an Windows-, LINUX- oder Solaris-Hostrechner erfolgt über eine USB-2 oder Ethernet-Schnittstelle mit 10/100 oder 1000 MBit/s. Derzeit arbeitet der Debugger mit den Prozessoren OMAP3503/15/25 und 30.

Mit TRACE32-PowerIntegrator und TRACE32-PowerProbe sind noch zwei Logikanalysator-Erweiterungen verfügbar, mit denen sich zusätzliche Informationen aufzeichnen lassen. Dies sind 64 Kanäle mit max. 100 MHz bei PowerProbe und 204 Kanäle mit max. 500 MHz Abtastrate bei PowerIntegrator.