Kompakte Mobilfunkantennensysteme

Eine Entwicklung des Erlanger Fraunhofer-Instituts für integrierte Schaltungen ISS kann künftig das Problem von Lücken in Mobilfunknetzen lösen: Mit neu abgesetzten und verteilten Antenneneinheiten lassen sich beispielsweise Tunnel und U-Bahn-Stationen mit einem durchgängigen Signal versorgen.

Eine Entwicklung des Erlanger Fraunhofer-Instituts für integrierte Schaltungen ISS kann künftig das Problem von Lücken in Mobilfunknetzen lösen: Mit neu abgesetzten und verteilten Antenneneinheiten lassen sich beispielsweise Tunnel und U-Bahn-Stationen mit einem durchgängigen Signal versorgen.

Ein Team der Abteilung Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik hat eine Technologieplattform entwickelt, die es ermöglicht, bis zu zehn Antenneneinheiten an eine Basisstation anzuschließen. Dabei werden lediglich die ohnehin vorhandenen analogen Hochfrequenzschnittstellen der Basisstation zu den Antennen verwendet; die Übertragung findet digital über Glasfaser statt. Das Prinzip erlaubt es, größere Entfernungen zwischen Basisstation und Antenneneinheiten verlustfrei und standardkonform zu übertragen.

Zu sehen sind die Systeme auf der embedded world in Halle 12, Stand 110.