"WiMTS" momentan auch hoch im Kurs

Spannende Zeiten: Das Rennen zwischen "WiMAX" und "UMTS-LTE" kommt auf Touren. Und da eine Entscheidung noch lange dauert, halten sich manche Unternehmen mit "WiMTS" noch alle Türen offen.

Langsam kommt Licht in die Reihen: Während Sprint-Nextel mit einem klaren Bekenntnis zu WiMAX in seinen 802.16-Typvarianten eine klare Aussage bezüglich Funk-Breitband getroffen hat und sich damit in der guten Gesellschaft von Motorola und Nortel befindet, hat sich andererseits Ericsson vom WiMAX-Standard  verabschiedet ("...nicht die kritische Masse zu erreichen...") und konzentriert sich weiterhin auf 3G-Mobilfunk UMTS und seine Weiterentwicklung LTE (UMTS Long Term Evolution).

Gespannt blickt die Branche dann zu Qualcomm als einem der größten Patent-Schwergewichte im Funksektor - und bekommt eine salomonische Lösung zu sehen: mit der "WiMTS"-Option, nämlich beide Wege gehen zu können, hält man sich hier die Türen offen. War früher Qualcomm als standfester Verfechter der GSM-UMTS-LTE-Mobilfunk-Roadmap zu sehen, so hat das Unternehmen mit dem Erwerb der 802.16-System-on-chip-Aktivitäten des Unternehmens TeleCIS eindeutig aufgezeigt, dass man sich WiMAX als gangbaren Weg nicht verschließen möchte.

Und ab 2008 will Intel übrigens auch WiMAX-Chips in Laptops und Notebooks einbauen, ähnlich der heute gängigen WLAN-Centrino-Technologie.