WiMAX-Chipsätze: immer kleiner und sparsamer

Eine neue Generation von WiMAX-Chipsätzen für den Standard 802.16e (Mobil-WiMAX) hat Fujitsu vorgestellt: Sie sollen in portable Geräte aller Art eingebaut werden.

Der Standard 802.16e ist vor allem für die mobile Verbindung von tragbaren Geräten aller Art mit dem Internet gedacht. Doch um diesem Funk-Standard auch mehr Akzeptanz zu verschaffen und die Gerätehersteller dazu zu bringen, WiMAX einzubauen, musste die bisherige Generation von Chipsätzen durch kleinere und energiesparendere ersetzt werden.

Fujitsu ist hierbei nun ein entscheidender Schritt gelungen. Ein neuer Chipsatz, bestehend aus dem in 65-nm-CMOS gefertigten Basisband-IC MB86K23, dem 90-nm-HF-Baustein MB86K52 und dem Power-Management-Chip MB39C316, kann nun auch in sehr kompakte Geräte eingebaut werden. Smartphones, PDAs, Navigationssysteme und natürlich Laptops sind dabei die Ziel-Kategorien.

Kein Problem sollen nach Angaben des Herstellers auch mit diesen Chips ausgestattete WiMAX-USB-Dongles mit Abmessungen von 20 mm x 40 mm oder PCI-Express-Half-Mini-Cards mit nur 30 mm x 26,8 mm Fläche sein. Auf dieser Fläche ist dann sogar noch zusätzlich ein WLAN-Teil unterzubringen, so Fujitsu.

Zu dem neuen Chipsatz müssen dann nur noch ein Oszillator, ein Speicher und – je nach Design – ein zusätzliches HF-Frontend (Verstärker, Antennenschalter) hinzugefügt werden.

Erste Muster des Chipsatzes sind jetzt verfügbar.