UMTS-Fertigung geht nach Asien

Motorola verlagert die Fertigung von UMTS-Geräten nach Asien. Für das Werk in Flensburg bedeutet das Stellenabbau.

Motorola Deutschland-Chef Ralf Gerbershagen sagte am Donnerstag, dass die Fertigung von UMTS-Geräten nach Asien verlagert würde. Der Grund seinen Kostenüberprüfungen „in einer der am härtesten umkämpften Branchen der Welt“.

Im Motorola-Werk in Flensburg sollen im Laufe des Jahres mindestens 230 Arbeitsplätze wegfallen. Auch die Sparte Logistik und Transport, mit rund 650 Beschäftigten, soll aus dem Unternehmen ausgelagert werden. Von den 14 Logistikzentren in Westeuropa zudem sollen 10 wegfallen.

Die vier Deutschland-Standorte von Motorola in Taunusstein, Berlin, München und Flensburg bleiben jedoch erhalten.