Toshiba reorganisiert Handy-Fertigung

Aufgrund des drastischen Abschwunges im japanischen Mobilfunk-Markt organisiert Toshiba seine Handy-Fertigung neu: Kostengünstigere Produktions-Strategien stehen nun mehr denn je im Vordergrund.

Die weltweite Rezession, die auch vor den japanischen Handy-Konzernen nicht halt gemacht hat, führt bei Toshiba nun zu Konsequenzen: Die Fertigungsstätte in Hino, die bislang die Mobilfunkgeräte für den japanischen Markt produziert hat, muss ab Oktober 2009 ihre Aktivitäten an günstigere Hersteller im Fernen Osten auslagern. In Hino verbleiben die Bereiche für strategische Planung und Entwicklung sowie für Service-Aktivitäten.

Mit ein Grund für diese Maßnahme ist auch die Tatsache, dass durch die Einführung eines neuen Verkaufs-Strategie-Konzepts noch vor der momentan herrschenden Rezession die Handy-Preise nach oben gingen, was in der gegenwärtigen Lage allerdings negativ zurückschlägt und nun diese deutliche Kostensenkungs-Strategie fordert.

Von der Fertigungs-Verlagerung weg von Hino betroffen sind auch rund 200 Arbeitsplätze. Diese Mitarbeiter sollen jedoch innerhalb der Toshiba-Gruppe an anderer Stelle eingesetzt werden.