Texas Instruments: DLP-Chip macht aus Handys Beamer

Mit dem DLP-Pico-Chipsatz von Texas Instruments lassen sich mobile Geräte in Beamer verwandeln. Damit lassen sich beispielsweise Videos oder Bilder in annehmbarer Größe an jede Wand projezieren.

Der große Nachteil vieler portablen Abspielgeräte ist die eingeschränkte Displaygröße. Doch damit könnte demnächst Schluss sein, denn Texas Instruments hat jetzt mit dem DLP-Pico-Chipsatz eine Lösung entwickelt, die sogar ein Smartphone in einen Beamer verwandelt. Texas Instruments setzt dabei prinzipiell die gleiche Spiegeltechnologie ein, wie sie bereits in Rückprojektionsfernseher oder klassischen Beamern zum Einsatz kommen. Der einzige Unterschied: Die Pico-Lösung nimmt sowenig Platz in Anspruch, dass sie tatsächlich in einem Mobiltelefon Platz findet. Die Bilder und Video-Streams, die damit projeziert werden können, erreichen bei vernünftiger Auflösung (eine genaue Aussage darüber war von Texas Instruments nicht zu erhalten) leicht die Größe eines 21-Zoll-Bildschirms. In abgedunkelten Räumen sind auch größere Diagonalen zu erzielen. Auch der Stromverbrauch soll sich in Grenzen halten. Inoffiziell war zu hören, dass mit den heutigen Batterien durchaus eine Betriebsdauer von bis zu zwei Stunden erreicht werden kann.

Der komplette DLP-Pico-Chipsatz besteht aus dem DLP-Pico-Chip und dem DLP-Pico-Prozessor DPP1500 oder DPP1505. Der DPP1500 eignet sich für Embedded-Applikationen, während der DPP1505 für Standalone-Geräte konzipiert ist.