Sony Ericsson in der Verlustzone

Der Handy-Hersteller Sony Ericsson ist im abgelaufenden Quartal in die Verlustzone gerutscht.

Nach Angaben der Gemeinschaftsfirma von Sony und Ericsson belaufe sich der Fehlbetrag auf 25 Mio. Euro nach einem Überschuss von 120 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Als Ursache nannte der Konzern Währungseffekte sowie Kosten aus dem Konzernumbau.

Sony Ericsson befindet sich in einer großen Umstrukturierung, mit der die Mutterkonzerne das Unternehmen für den verschärften Wettbewerb rüsten wollen. Die geplanten Einsparungen liegen bei 300 Mio. Euro, die ab der zweiten Jahreshälfte 2009 erzielt werden sollen.

Zwar brach der Quartalsumsatz nach Angaben von Sony Ericsson um zehn Prozent auf 2,81 Mrd. Euro ein, der Verkauf von Mobiltelefonen blieb mit 25,7 Mio. Stück jedoch auf dem Vorjahresniveau.

Sony Ericsson setzt verstärkt auf den Absatz in Schwellenländern wie China und Indien, wo eine hohe Nachfrage nach günstigeren Handy-Modellen herrscht. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät (ASP) sackte um 11 Euro auf 109 Euro ab.

Konzern-Präsident Dick Komiyama ist hinsichtlich des laufenden Jahres zuversichtlich: Er rechnet mit einem weltweiten Absatzplus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.