Smartphones als Lichtblick im schwachen Handymarkt

Die Aussichten auf den Gesamtmarkt für Handys für 2009 trüben sich weiter ein. Doch bei den Smartphones rechnen die Analysten von iSuppli mit einem weltweiten Wachstum von 11,1 Prozent.

In Zahlen ausgedrückt sind das bei optimistischer Betrachtung 192,3 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 173,6 Mio. in 2008. Pessimistisch betrachtet geht iSuppli jedoch mindestens von einem Wachstum von 6 Prozent aus, sprich einem Absatz von 183,9 Mio. Smartphones.

2009 erreichen Smartphones nach Einschätzung von iSuppli einen Marktanteil von mindestens 16,6 Prozent des Gesamtmarkts für Handys, bestenfalls sogar 17,4 Prozent. Die jährliche Wachstumsrate beträgt bis 2013 optimistisch betrachtet insgesamt 21 Prozent, pessimistisch betrachtet immerhin 18,3 Prozent.

Für das optimistische Szenario sei es jedoch wichtig, dass die Netzbetreiber die Gebühren für Datendienste senken und den Kauf von Smartphones aggressiv subventionieren, so die Analysten.

iSuppli definiert Smartphones als Mobilfunkgeräte, die hochwertige Betriebssysteme einsetzen, deren Funktionalität durch Hinzufügen von Anwendungen erweitert werden kann.

»Smartphones richten sich mittlerweile nicht mehr nur an Businessanwender, sondern zunehmend auch an private Verbraucher«, sagt Tina Teng, Senior Analyst für die drahtlose Kommunikation bei iSuppli. »Und die immer anspruchsvolleren datenintensiven Anwendungen erfordern hohe Datengeschwindigkeiten über die 3G-Netze, die sich weltweit rasant verbreiten.«