Schwaches Handy-Geschäft für Motorola

Der hinter Nokia weltweit zweigrößte Handyhersteller Motorola muss für das erste Quartal 2007 rückläufige Zahlen für den Umsatz und den Gewinn verbuchen.

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnete Motorolas Handysparte: Mit 5,4 Milliarden Dollar setzte sie 15 Prozent weniger um als im ersten Quartal 2006. Die sinkenden Umsätze bewirkten beim Gewinn ein Abrutschen in die roten Zahlen: Während Motorola in den ersten drei Monaten 2006 noch einen Gewinn von 686 Millionen Dollar erzielte, musste nun ein Verlust von 181 Millionen Dollar gemeldet werden.
Motorola-CEO Ed Zander kommentierte das Quartalsergebnis der Handysparte als »nicht akzeptabel«. Dennoch gehe man davon aus, bereits im laufenden Quartal wieder in die Gewinnzone zu kommen und auch für das Gesamtjahr einen Gewinn zu erzielen.