Optisches Chipset erreicht 160 Gbit/s

Auf der Optical Fiber Conference in Anaheim/USA hat IBM ein optisches Transceiver-Chipset vorgestellt, dass achtmal höhere Übertragungs- geschwindigkeiten realisiert, als bisher bekannte Systeme.

Nach Angaben von IBM sind die übertragenen Informationsmengen pro „United Area of Card Space“, die höchsten, die je erreicht wurden.

Um die 160 Gbit/s zu erreichen, haben die IBM-Forscher einen optischen Transceiver mit Treiber- und Receiver-ICs in heute üblicher CMOS-Technologie hergestellt.

Die Schaltkreise wurden dann mit optischen Komponenten aus Indium-Phosphid und Gallium-Arsenid verbunden. In einem Package zusammengefügt ist dieser Baustein lediglich 3,25 mm x 5,25 mm groß.
 
Er könnte auf herkömmliche Leiterplatten aufgebracht und so in Massenfertigung verwendet werden. Für einen PC ließe sich mit diesem Baustein die Zeit zum Herunterladen eines Films, von heute dreißig Minuten, auf eine Sekunde verkürzen.