Nokia weiter auf dem Weg der Kostensenkung

Nokia plant die Schließung der Betriebsstätte in Jyväskylä, Finnland, und will die Forschung und Entwicklung für Handys auf die Standorte Tampere, Oulu, Salo und Helsinki beschränken. Zudem soll die Produktion in Salo heruntergefahren werden.

Die Aktivitäten in Jyväskylä sollen nach Angaben von Nokia schrittweise heruntergefahren werden, die Betriebsstätte bis Ende 2009 geschlossen werden. Von der Umstrukturierung sind 320 Mitarbeiter betroffen. Mit der Maßnahme soll die unternehmensweite Effizienz bei der Entwicklung neuer Handys gesteigert werden.

Das Herunterfahren der Produktion in Salo wiederum ist eine Folge der gesunkenen Nachfrage des Marktes. Nokia greift hier zu einer Art Kurzarbeit, in einem Rotationsverfahren werden die Mitarbeiter nacheinander freigestellt, davon sind dann jeweils 20 bis 30 Prozent der Gesamtbelegschaft von 2500 Mitarbeitern betroffen. Die Maßnahme entspricht den in Finnland in der Arbeitswelt herrschenden Bestimmungen und Verfahrensweisen.

Beide Maßnahmen sind Teil eines bereits bekanntgegebenen Plans zur Anpassung der F&E- und Produktionskapazitäten an die Nachfrage am Markt. Für die Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit wird Nokia auch weiterhin nach Einsparmöglichkeiten im gesamten Konzern suchen.