Neuer Chef bei Nokia Siemens Networks

Der Aufsichtsrat von Nokia Siemens Networks ernannte mit Wirkung zum 1. Oktober Rajeev Suri zum neuen CEO. Er wird damit Nachfolger von Simon Beresford-Wylie.

Rajeev Suri (41), der die indische Staatsbürgerschaft besitzt und gegenwärtig noch das Service-Geschäft von Nokia Siemens Networks leitet, bringt 20 Jahre Berufserfahrung aus der Telekommunikations-Branche in seine neue Tätigkeit mit ein. Er schloss sein Studium an der indischen Mangalore-Universität mit einem Bachelor-of-Engineering-Diplom ab.
 
Zu Nokia kam er im Jahr 1995, wo er in verschiedenen leitenden Positionen des Business Development und im Marketing- sowie Sales-Sektor tätig war, unter anderem in Indien, Finnland, Großbritannien, Westafrika und Singapur.

Der scheidende CEO Simon Beresford-Wylie wird zwar zum Amtsantritt seines Nachfolgers die Geschäftsführung offiziell aufgeben, er wird ihm aber noch bis 1. November beratend zur Seite stehen.

Beresford-Wylie, der 1998 zu Nokia kam und in mehreren leitenden Positionen tätig war, wird in einem nicht näher genannten anderen Industriezweig weiter tätig sein. Er war einer der maßgeblichen Architekten bei der Gründung von Nokia Siemens Networks im Frühjahr 2007.

Olli-Pekka Kallasvuo, der CEO von Nokia und Aufsichtsratsvorsitzende von Nokia Siemens Networks, würdigte die Leistungen von Simon Beresford-Wylie und zeigte sich überzeugt, dass der neue Mann an der Spitze von Nokia Siemens Networks mit Erfolg das bisher Geleistete weiterführen werde.