Mobilfunkchip-Sparte: verkauft oder kooperiert Freescale?

Laut »Financial Times Deutschland« (FTD) denkt der neue Chef des US-Chipherstellers Freescale, Rich Beyer, bezüglich des Geschäfts mit Mobilfunkchips über eine mögliche Partnerschaft nach. Alternativ sei auch der Verkauf der Sparte im Gespräch – oder aber Freescale führt sie doch alleine fort.

Der Konzern sei dazu bereits mit verschiedenen Parteien im Gespräch, heißt es. Zu der Frage, bis wann die Entscheidung fallen soll, äußerte sich Rich Bayer gegenüber FTD nicht.

Freescale ist die frühere Halbleitersparte von Motorola, die der US-Konzern im Jahr 2003 abgespalten hatte. Seitdem verlaufe die Gewinnung neuer Kunden mühsam. So würden immer noch mehr als 90 Prozent der Mobilfunkchips von Freescale in Motorola-Handys eingebaut, heißt es. Zudem steckt Motorolas Handysparte selbst in der Krise und hat in der Vergangenheit kräftig an Marktanteilen verloren.