Markt für mobile Datendienste wächst jährlich um 40 Prozent

Die Nutzung von mobilen Datendiensten für Internet, E-Mail und Multimedia wächst in der Europäischen Union äußerst rapide. Der Grund: Die Zahl mobiler Breitbandnetze steigt; zudem fallen die Preise.

Der EU-Markt für mobile Datendienste stieg in 2007 um 40 Prozent auf 7 Milliarden Euro. Die Betreiber investierten mehr als 20 Milliarden Euro beim Ausbau ihrer Mobilfunknetze und Dienstleistungen. Dies ist das Ergebnis von AT Kearney im Auftrag der GSM Association (GSMA). Im Laufe eines Jahres, bis April 2008, verdoppelte sich die Anzahl der 3G-Nutzer (UMTS) in der EU auf 112 Millionen.

Die Kosten für 3G-Dienste, 3G-Handys, 3G-fähige Laptops und Dongles sinken konstant. Mittlerweile sind mobile Breitband-Dienste in einigen europäischen Märkten preislich günstiger als vergleichbare Festnetz-Breitband-Dienste.

Laut den Ergebnissen von AT Kearney sanken ebenfalls die Preise für den Roaming-Betrieb, um Reisenden den Zugang zu Multimedia-Diensten mit einem Handy oder Laptop zu ermöglichen, in der EU jährlich durchschnittlich um 25 Prozent. Gleichzeitig wuchs der Roaming-Daten-Verkehr bis April 2008 um 75 Prozent.

Die Analysten erwarten, dass die Preise weiter fallen und die Anzahl der Nutzer in Europa weiter steigen wird.