M2M-Kommunikation in globalem Maßstab

Qualcomm und Verizon Wireless planen die Gründung eines Joint Venture mit dem Ziel, die weltweit mögliche, drahtlose Kommunikation im M2M-Bereich (Machine-to-Machine) voranzutreiben - nicht zuletzt wegen der guten Marktaussichten.

Die beiden Unternehmen wollen M2M- und Smart-Services-Kommunikationssysteme etwa für das Gesundheitswesen, die Fertigungsindustrie und die Energiewirtschaft unterstützen. Smart Services sind dabei ein Teil der M2M-Kommunikation, vor allem auf intelligenten Drahtlos-Netzen (Smart Grids) basierend, die z.B. in der Energie- und Stromversorgungstechnik zur weltweit möglichen Überwachung von Bauteilen und anderen wichtigen Komponenten eingesetzt werden.

Das bislang noch unbenannte Joint Venture setzt auf das Wachstum von M2M und Smart Services und wird von Qualcomm und Verizon Wireless zu gleichen Teilen gehalten. Umfangreiche M2M-Lösungen sollen so aus einer Hand erhältlich sein.

Geführt wird das Joint Venture von Steve Pazol, der bis jetzt als Vice President of Global Smart Services bei Qualcomm arbeitete. Er ist wie viele Analysten der Meinung, dass bis 2012 rund 85 Mio. komplexe M2M-Systeme global existieren werden. Und zwar solche, die auch weltweite Verbindungen ermöglichen.

Qualcomm wird sein Technik-Know-how bezüglich Kommunikationsfähigkeit und moderner Netz- und Übertragungstechniken in die Kooperation einbringen, Verizon Wireless will seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Systemkomponenten und deren Qualifizierung beisteuern. Anwendungsgebiete für die neuen Smart Grids und M2M-Architekturen sollen dann hauptsächlich weltweit miteinander vernetzte Cloud-Computing-Systeme in allen Bereichen der Industrieelektronik und Medizintechnik sein.