Linux auf dem Handy

Das norwegische Software-Haus Opera ist der LiMo Foundation beigetreten, ein Industriekonsortium, das ein Linux-basiertes Betriebssystem für mobile Geräte entwickeln will. Dabei soll die Software auf jedem Handy weltweit lauffähig sein, unabhängig von der spezifischen Hardware.

Mehr als 50 Unternehmen sind mittlerweile Mitglied in der LiMo Foundation, zu den Gründungsmitgliedern zählen Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Orange, Panasonic, Sony, Samsung und Vodafone. Auf der Basis von »Linux Mobile« soll eine Plattform entstehen, mit der die Vorteile einer »Open Source«-Software im Mobilfunk-Bereich wahrgenommen werden können.

Opera entwickelt schon seit mehreren Jahren seinen Browser auf der Basis von Linux. Mit dem Beitritt zur Foundation will das Unternehmen einen Beitrag zur Entwicklung offener und frei zugänglicher Software für Mobiltelefone leisten.

John von Tetzchner, CEO von Opera Software, erläuterte seinen Standpunkt hierzu folgendermaßen: »Wir haben schon immer unseren Ehrgeiz darauf gesetzt, einen auf Standards basierenden Browser zu schreiben, der auf jeder Plattform lauffähig ist. Linux Mobile ist eine Plattform, die unser Ideal eines vereinheitlichten mobilen Webs verkörpert, in dem die Standards von der gesamten Industrie akzeptiert werden.«