Joint Venture für neue Einsatzgebiete der NFC-Chips

Eine Gruppe japanischer Unternehmen unter der Führung von Sony will ein Joint Venture gründen, das die Vermarktung kontaktlose auslesbarer Smartcards unterstützt. Zudem sollen neue Einsatzgebiete für die Near-Field-Communication (NFC) erschlossen werden.

Mit einem Startkapital von 90.000 Dollar soll die neue Firma offiziell Anfang 2008 ihre Arbeit aufnehmen. Insbesondere für die FeliCa-Technologie, ein kontaktloses RFID-IC-Chip-Smartcard-System, soll das Joint Venture neue Nutzungsmöglichkeiten finden.

Bisher konzentrierte man sich auf das bargeldlose Zahlen. Zukünftig sollen auch Bonus-Systeme über die Karten laufen. Besucher von Restaurants oder Unterhaltungs-Angeboten bekommen dann beispielsweise automatisch Punkte gutgeschrieben.

Das Joint Venture wird sich zu 60 Prozent im Besitz Sonys befinden. Zu den weiteren beteiligten Unternehmen gehören die Großdruckerei Dai Nippon Printing und der Handelskonzern Mitsui.