Jeder zweite Breitband-Kunde geht 2013 mobil ins Internet

In fünf Jahren werden 47 Prozent aller Breitband-Kunden in Europa mobiles Breitband nutzen. Und etwa ein Viertel der Kunden wird ganz ohne Internetzugang über das Festnetz auskommen. Dies prognostiziert das britische Telekom-Beratungsunternehmen Analysys Mason in seinem aktuellen Report, der 26 europäische Länder betrifft.

Laut den Ergebnissen macht mobiles Breitband in einigen europäischen Märkten heute bereits fast 20 Prozent der Zugänge aus, in Österreich seien sogar schon 30 Prozent erreicht. Demnach zeichnet sich ab, dass Konsumenten mobiles Breitband als Ersatz für Festnetz-Zugänge nutzen. Die Zahl der DSL-Neuanschlüsse nimmt ab, gleichzeitig locken günstige mobile Breitband-Angebote Kunden an.

Wichtig für den Erfolg des mobilen Breitbands ist nach Auffassung von Analysys Mason vor allem der Ausbau der Netzwerkkapazitäten, um die Servicequalität zu sichern. Dabei sei wichtig, dass die Netzwerkkosten nicht mit den exponenziell wachsenden Bandbreiten-Anforderungen steigen.
 
Als problematisch sehen die Analysten hingegen reale Download-Raten für mobiles Breitband: So gäbe es Angebote, die HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s versprechen, jedoch im Durchschnitt lediglich reale Download-Raten von rund 1 Mbit/s bieten.