Mobilfunk-Upload auch mit höheren Geschwindigkeiten HSUPA – Turbo für den UMTS-Rückkanal

Das Datenvolumen in den UMTS-Mobilfunksystemen der dritten Generation nimmt kontinuierlich zu. Unterstützt wird dies durch die HSPA-Erweiterungen des 3GPP-Standards. Der HSUPA-Rückkanal bewirkt jetzt zusätzlich eine höhere Systemeffizienz und erfreut die Nutzer mit hohen Upload-Geschwindigkeiten.

Mobilfunk-Upload auch mit höheren Geschwindigkeiten

Das Datenvolumen in den UMTS-Mobilfunksystemen der dritten Generation nimmt kontinuierlich zu. Unterstützt wird dies durch die HSPA-Erweiterungen des 3GPP-Standards. Der HSUPA-Rückkanal bewirkt jetzt zusätzlich eine höhere Systemeffizienz und erfreut die Nutzer mit hohen Upload-Geschwindigkeiten.

Die Evolution der Mobilkommunikationssysteme der dritten Generation (3G) eröffnet neue Möglichkeiten insbesondere in der Paketdatenübertragung (Packet-Switched Services). Hierbei erlaubt die Breitbandtechnik WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access) neue Dienste und Anwendungen, die bisher nur bei DSL-Anschlüssen möglich waren.

Deutliche Leistungssteigerungen am UMTS-Horizont

Viele Betreiber von Mobilfunknetzen haben in den letzten Monaten ihre UMTS-Infrastruktur (Universal Mobile Telecommunications System) vom ersten 3GPP-Standard Release 99 (3rd Generation Partnership Project [1] R99) auf den Release 5 oder 6 mit den schnellen HSPA-Erweiterungen (High Speed Packet Access) hochgerüstet [2]. Nachdem Release 5 bereits das HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) für den Vorwärtskanal (Downlink) enthielt, wird in Release 6 durch HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) auch der Rückkanal (Uplink) mit einem Datenturbo versehen. HSUPA wird auch als Enhanced Uplink (EUL) bezeichnet. Die HSPAErweiterungen des UMTS Standards erlauben eine effizientere Nutzung der System-Ressourcen für Paketdatendienste (siehe auch [4]). Insgesamt kann mit HSPA eine signifikante Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch höhere Datenraten und niedrigere Reaktionszeiten erreicht werden. So hat die „Qualcomm Engineering Services Group“ (ESG) in den letzten Monaten mehrere Messkampagnen durchgeführt, die verdeutlichen, welche Leistungssteigerungen hinsichtlich Datenraten und Systemkapazität sich mit den bereits aufgerüsteten Netzen realisieren lassen [3, 5, 6]. Zudem wurde der Einfluss auf vorhandene Sprachdienste untersucht [6].