Größtes Funkfrequenzspektrum für Breitbanddienste vergeben

Die Bundesnetzagentur hat die Vergaberegeln für die Versteigerung weiterer Frequenzen veröffentlicht, die für breitbandige Anwendungen zur Verfügung gestellt werden. Eine Beschränkung des Einsatzes bestimmter Techniken oder Standards wie etwa UMTS und WIMAX gibt es nicht.

»Mit 270 MHz wird das bisher umfangreichste Spektrum versteigert. Die Bundesnetzagentur geht konsequent den bereits bei der Vergabe der Frequenzen für den breitbandigen Netzzugang – BWA-Versteigerung im Dezember 2006 - eingeschlagenen Weg der Flexibilisierung der Frequenzregulierung weiter«, erklärt der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. »Die Vergabe weiterer Frequenzen für den breitbandigen Netzzugang erhält immer größere Bedeutung, da sich die Zahl der regelmäßigen UMTS-Nutzer von 2005 bis 2007 mehr als verdreifacht hat«, erläutert Kurth weiter.

Aufgrund einer übersteigenden Nachfrage nach Frequenzen hatte die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur im Sommer 2007 festgelegt, dass der Vergabe der wirtschaftlich interessanten Frequenzen in den Bereichen 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Vergabeverfahren in Form eines Versteigerungsverfahrens voranzugehen hat.

Nachdem nun die Vergaberegeln festgelegt worden sind, wird die Bundesnetzagentur in einem nächsten Schritt die konkreten Auktionsregeln erarbeiten und voraussichtlich bis etwa Ende 2008 zur Verfügung stellen.