Esmertec mit Umsatzsprung, Verlust vorerst gestiegen

Der schweizerische Spezialist für Telekommunikations- und Multimedia-/Unterhaltungselektronik-Software hat im Jahr 2005 39,2 Mio. US-Dollar umgesetzt, 46,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Bruttomarge 2005 wuchs von 55,5 auf 62,2 Prozent. Der operative Verlust stieg von 5,4 auf 13,8 Mio. US-Dollar, der Netto-Verlust erhöhte sich von 8,9 auf 16,9 Mio. US-Dollar. Die Zunahme des Fehlbetrags geht vor allem auf eine Ausweitung der operativen Kosten zurück: Sie stiegen von 20,3 auf 38,1 Mio. US-Dollar. Dieser Anstieg steht vor allem mit den Übernahmen von eValley (Japan), OOVM (Dänemark) und des Mobilfunkbereichs von Coretek Systems (China) in Zusammenhang. Diese Übernahmen führten auch zu einer kräftigen Ausweitung der Mitarbeiterzahl von 162 auf 306.

Esmertec meldet im Geschäftsbericht 2005, dass im Vergleich zu 2004 die Stückzahl der mit Esmertec-Produkten ausgerüsteten und ausgelieferten Endgeräte um 77,1 Prozent gewachsen ist. Bis jetzt befinden sich demnach mehr als 155 Endgerätemodelle mit Esmertec-Software auf dem Markt. Der konsolidierte Umsatz, einschließlich des neuen Geschäftsbereiches für Mobilfunkbetreiber (Mobile Operator Division), soll 2006 um mindestens 50 Prozent ansteigen, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Die Geschäftsleitung erwartet für 2006 ein positives Nettoergebnis und per Ende 2006 oder Anfang 2007 einen die Ausgaben deckenden Cashflow.