Entlassungen trotz Umsatzsteigerung

Mit einem Umsatzplus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr schließt Ericsson das Geschäftsjahr 2008.

Aus einem Gesamtumsatz von 208,9 Mrd. schwedischen Kronen (SEK), umgerechnet 19,6 Mrd. Euro, konnte der schwedische Nachrichtentechnik-Konzern einen operativen Gewinn von 24,8 Mrd. SEK (2,34 Mrd. Euro) erwirtschaften. Dieser liegt allerdings um 19 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Daher verkündete CEO Carl Henric Svanberg eine Fortsetzung des Sparkurses: »Zwar haben wir unsere Kostensenkungsziele übertroffen, aber in der derzeitigen Situation müssen wird diesen Weg mit dem gleichen Tempo weitergehen wie bisher.« Die Zielvorstellung hier liegt für 2009, wie im letzten Jahr auch, bei 10 Mrd. SEK (940 Mio. Euro).

Durch folgende Maßnahmen soll weiter eingespart werden: Reduzierung der Anzahl der Berater und der Aushilfskräfte, Konsolidierung der F&E-Aktivitäten und Entlassungen. Der Personalbestand wird so um rund 5000 Mitarbeiter reduziert, in Stockholm allein sind davon 1000 Mitarbeiter betroffen.

Svanberg äußerte die Überzeugung, dass die besonderen Kompetenzen des Unternehmens und damit auch dessen Strategie nicht beeinträchtigt würden, da die Sparmaßnahmen mit einer gleichzeitigen Steigerung der Effizienz der Abläufe zu tun hätten.