Die meisten surfen per DSL

Knapp 60 Prozent der deutschen Internet-Nutzer sind über einen „Breitband“-Anschluss mit dem Internet verbunden. Das meldet das Marktforschungsinstitut TNS Infratest. Die Breitbandnutzung selbst ist in Deutschland im letzten Jahr um 12 Prozent gestiegen.

DSL ist beim Netzzugang in Deutschland mittlerweile das bevorzugte Verfahren. Das „schnelle Surfen“ geht zu Lasten des ISDN-Anschlusses, dessen Anteil fiel im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkte auf 17 Prozent. Lediglich zwei Prozent nutzen der Internet-User nutzen für den Zugang ein Kabelmodem. Ein Prozent nutzt hingegen als Hauptanschluss einen mobilen Zugang zum Internet. Über ein analoges Modem wählen sich 15 Prozent ein, das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.
Auftraggeber der Studie war „Initiative D21“, die sich für „Mehr digitale Integration“, „Digitale Kompetenz“ und „Digitale Exzellenz“ einsetzt.