Design mit HF-Frontend-Modulen für Multimode-/Multiband-Mobiltelefone

HF-Filter-Baugruppen für GSM/WCDMA-Mobiltelefone müssen für den weltweiten Einsatz konzipiert sein, um alle Frequenzbänder bedienen zu können. Eine hohe Integrationsdichte ist deshalb nötig.

HF-Filter-Baugruppen für GSM/WCDMA-Mobiltelefone müssen für den weltweiten Einsatz konzipiert sein, um alle Frequenzbänder bedienen zu können. Eine hohe Integrationsdichte ist deshalb nötig.

Weltweit sind derzeit neun unterschiedliche Frequenzbandpaare für WCDMA spezifiziert (Tabelle). Nicht alle diese Bänder sind global zugänglich. Auch sind einige noch im Aufbau; so kommen beispielsweise die Bänder III und VII frühestens 2009 hinzu. Um die Komplexität und die Kosten eines kombinierten GSM/UMTS-Mobiltelefons zu verringern, werden zurzeit lediglich bis zu drei WCDMA-Frequenzbänder genutzt. Die möglichen Kombinationen hängen davon ab, wo das Mobiltelefon verwendet wird. So gibt es folgende bevorzugte Kombinationen: Welt (I, II, V), Japan (I, IX, VI), Europa (I, III, VIII), USA (II, IV, V).

Frontends für Quadband-GSM und Triband-WCDMA

Fortschrittliche Multimode-Multiband-Mobiltelefone unterstützen vier GSM-Frequenzbänder und bis zu drei WCDMA-Frequenzbänder. Dieses Konzept wird im Folgenden für Mobiltelefone, die in den Frequenzbändern I, II und V arbeiten, ausführlich dargestellt. Die beschriebenen Designs lassen sich jedoch auch auf andere Bandkombinationen anwenden.